Klaus Draeger Hans-Dieter Seufert
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BMW-Entwicklungschef Draeger

2020 fahren viele schon elektrisch

In den nächsten zehn Jahren werden elektrisch betriebene Automobile und Hybrid-Antriebe nach Einschätzung von BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger schon erhebliche Marktanteile erreichen.

"Wenn man mal ins Jahr 2020 schaut, dann werden wir wohl zwischen fünf und 15 Prozent E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride auf den Straßen haben", sagte Draeger gegenüber auto motor und sport. Ein größerer Marktanteil scheitere noch an den zu hohen Kosten und der zu geringen Ersparnis.

BMW setzt weiter auf Elektroantriebe

"Wenn wir die Kosten pro eingespartes Gramm CO2 bei Benzinmotor plus Hybridisierung hernehmen, dann kostet das sehr viel mehr, als wenn wir einfach einen modernen Dieselmotor einbauen würden." Deshalb werde der Anteil traditioneller Antriebe zunächst hoch bleiben.
BMW setze nach den ersten Erfahrungen mit dem E-Mini im Alltagsbetrieb weiter auf die Entwicklung von Elektroantrieben.

"Bei Projekt i werden wir mit einem reinen Elektroauto anfangen", so Draeger. Die bisherigen Erfahrungen mit dem E-Mini zeigten, dass die Kapazität von Elektrofahrzeugen für den normalen Alltag ausreiche. "Die durchschnittliche Fahrstrecke liegt bei 41 Kilometern. Die Kunden verwenden das Auto im urbanen Umfeld. Sie fahren zur Arbeit, zum Einkaufen, am Abend mal ins Kino. Dafür ist eine Reichweite von 100 Meilen oder 160 Kilometern absolut ausreichend." Auftanken würden die Fahrer der E-Minis vor allem zu Hause und am Arbeitsplatz. "Und danach kommt mit großem Abstand nichts. Der nächste Platz, an dem Ladestationen noch interessant sind, sind Einkaufs-Center, wo sich die Kunden auch wirklich einige Stunden aufhalten."

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