BMW erhöht Privatverkäufe

Foto: BMW

BMW ist es im ersten Halbjahr 2008 in Deutschland gelungen, im Gegensatz zu Audi und Mercedes seine Verkäufe an Privatkunden um mehr als 50 Prozent zu steigern.

Bereinigt um die vergünstigten Verkäufe an Werksangehörige verbesserte BMW die Endkundenverkäufe um 15.310 auf 41.620 Neuzulassungen. Auch im relativ rentablen Großkunden-Geschäft konnte BMW um 7.169 auf 44.528 Pkw (ohne leichte Nutzfahrzeuge) stark zulegen.

„Mit der Stärkung des Fahrzeugverkaufs an Privat- und Großkunden setzen wir ein klares Zeichen in Richtung Ergebnis“, sagte der neue Vertriebschef Deutschland, Philipp von Sahr, gegenüber auto motor und sport. „Aus unserer Sicht drückt sich unternehmerischer Erfolg im Automobilsektor nicht einzig im Volumen aus, sondern im erzielten Deckungsbeitrag pro Fahrzeug. Wir legen kein Geld in das Handschuhfach, um Fahrzeuge zu verkaufen. Daher reduzieren wir auch das Geschäft mit Vorführwagen und Fahrzeugen aus unserem Konzernfuhrpark.“ Deutschland ist für BMW schon heute der Markt mit dem weltweit höchsten Deckungsbeitrag.

Konkurrenz mit Einbußen

Die Hauptkonkurrenten Audi und Mercedes-Benz mussten dagegen Einbußen insbesondere bei den Privatkunden hinnehmen. Audi verzeichnete im ersten Halbjahr einen leichten Rückgang der Privatverkäufe um rund 400 auf 28.500 Neuzulassungen. Bei Mercedes sank der Verkauf an Endkunden um 4.800 auf nur noch 27.800 Einheiten. Der Stuttgarter Konzern erhöhte im ersten Halbjahr gleichzeitig deutlich sein Geschäft mit Autovermietern um 5.600 auf 26.600 Pkw, während BMW hier nur auf 12.200 Neuzulassungen (minus 5.400) kommt und Audi auf 15.300 (minus 2000).

Gleichzeitig verkaufte Mercedes im ersten Halbjahr 2008 rund 41.500 Fahrzeuge verbilligt an Werksangehörige, die beim Kraftfahrtbundesamt (KBA) ebenfalls als Privatverkäufe gelten. Damit sind die Werksverkäufe bei Mercedes rund viermal so hoch wie bei Audi (12.900) und BMW (8.500). Ein Mercedes-Manager verteidigt diese hohe Zahl als Erfolg: „Unsere Mitarbeiter schätzen offensichtlich die Attraktivität unserer Produkte. Zudem erzielen wir im Firmenangehörigen-Geschäft einen sehr guten Profit.“

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