BMW i3, Frontansicht BMW
BMW i3, Frontansicht
BMW i3, Seitenansicht
BMW i3
BMW i3, Cockpit
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BMW i3 Report

Die Elektro-Revolution

Das Abenteuer BMW i3 läuft auf Hochtouren: Der Verkauf hat begonnen, Probefahrten sind heiß begehrt und erste Exemplare auf Deutschlands Straßen unterwegs. Ein Report über eines der mutigsten Projekte der deutschen Autoindustrie.

Dass der BMW i3 eine neue Welt automobiler Fortbewegung verkörpert, zeigt sich sowohl außen als auch im Innenraum: Hier kommen Materialien wie Wolle, mit Olivenblattextrakten gegerbtes Leder oder recyceltes PET zum Einsatz, das Cockpit wird mit Holz und Naturfasern ausgeschlagen - eine durchaus ungewöhnliche Art, den BMW i-Leitgedanken "Next Premium" umzusetzen.

BMW i3
Der BMW i3 auf der IAA: Elektrisierend
1:12 Min.

Nachwachsende Rohstoffe im BMW i3

Dazu Benoit Jacob, Designchef von BMW i: "Wenn man sich ansieht, wie Möbeldesign funktioniert, nämlich über einfache Konzepte und Langlebigkeit, dann glaube ich, dass Premiumprodukte nicht zwingend komplex sein müssen. Auch Einfachheit definiert Premium, und das wiederum ist mit Nachhaltigkeit verbunden." Weitere Merkmale des Interieurs: Leichtbausitze, ein Gangwahlschalter am Lenkrad und die Wahl zwischen den vier Ausstattungslinien Atelier, Loft, Lodge und Suite. Ungewöhnlich ist auch das Türkonzept des BMW i3: Die Portale im Fond sind hinten angeschlagen, eine feste B-Säule gibt es nicht.

Neue Wege bei der Produktion in Leipzig

Pionierarbeit leistet BMW auch bei der Produktion des BMW i3: Erstmals wird carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK) in Großserie verwendet. Dafür hat BMW den Standort Leipzig aufgerüstet, 400 Millionen Euro in Strukturen und Anlagen investiert und 800 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Energie für die Produktion erzeugen vier Windräder auf dem Werksgelände.

Durch den neuen Herstellungsprozess wird im Vergleich zur herkömmlichen Autoproduktion 50 Prozent weniger Energie und 70 Prozent weniger Wasser benötigt. Die in den USA gefertigten Carbonfasern kommen zunächst nach Wackersdorf, Landshut und dann nach Leipzig, wo sie zu Bauteilen weiterverarbeitet werden. In beheizten Werkzeugen härten sie aus und bilden große Einzelteile wie den Seitenrahmen einer Karosserie, die dann mit einem Spezialkleber verbunden werden. Die Zahl der Bauteile sinkt um ein Drittel. Was das Werk Leipzig auszeichnet: Dort wird sauber, effizient und leise gefertigt.

BMW i3 geht neue Wege bei der E-Mobilität

Andere Optik, neue Technik, vernetzte Dienste - beim BMW i3 ist so gut wie alles neu. Beim Kauf eines i3 wird Ihnen in jeder Lebenslage geholfen. Um die Elektromobilität zu Hause unkompliziert zu gestalten, lässt man sich am besten in der Garage von Experten eine BMW i-Wallbox installieren (895 Euro Anschaffungspreis, 599 Euro Arbeitskosten), die mit 20 Ampere Stromstärke die Ladezeit auf unter fünf Stunden reduziert.

Wer weitere 1.590 Euro investiert, kommt in den Genuss einer Schnelllade-Option: Der BMW i3 kann dann in weniger als 30 Minuten zu 80 Prozent geladen werden. Um wirklich nachhaltig zu agieren, bietet BMW i die Option, Naturstrom zu beziehen. Alternativ gibt es einen mit der Firma Solarwatt entwickelten Carport mit Solaranlage auf dem Dach. Diese ganzen Servieleistungen fasst BMW unter dem Namen 360 Grad Electric zusammen. Darüber hinaus kann der BMW i3 via Internet und Smartphone in ständigem Kontakt mit seinem Fahrer stehen. iRemote heißt diese App für Androide und Apple iOS, die es außerhalb des Autos - quasi vom Sofa des Fahrers aus - erlaubt, Statusinformationen abzurufen, die nächste Fahrt zu planen und zu checken, ob die Reichweite für die vorgesehene Strecke ausreicht.

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