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BMW Megacity - US-Werk baut Kohlefaserteile

BMW und SGL bauen Fabrik für Kohlefaserteile

Der Autohersteller BMW und der Wiesbadener Kohlefaserspezialist SGL bauen in den USA eine gemeinsame Fabrik. Das neue Werk in Moses Lake im Bundesstaat Washington wird die Kohlefasern für die Kunststoffteile des neuen BMW Megacity Vehicle herstellen, wie beide Unternehmen am Dienstag (6.4.) in Seattle mitteilten.

Die Reduzierung des Gewichts gilt als absolutes Muss, soll das Megacity Vehicle ein Erfolg werden. Nur so lässt sich nach Ansicht von BMW sicherstellen, dass der Wagen mit einer Batterieladung ausreichend weit fahren kann. Der Münchner Konzern will das völlig neue Fahrzeugkonzept vor dem Jahr 2015 auf die Straße bringen.

Der Megacity soll in Leipzig gebaut werden

Das umweltfreundliche Fahrzeug soll für den Einsatz in Großstädten konzipiert werden und im Leipziger BMW Werk vom Band rollen.

BMW und SGL haben den US-Standort unter anderem wegen des hohen Energieverbrauchs bei der Faserherstellung ausgewählt. Der Strom in der Region wird aus Wasserkraft gewonnen und ist billig. Zudem sitzen rund um Seattle viele Kohlefaser-Fachleute. Der benachbarte Boeing-Konzern setzt Kohlefasern seit einiger Zeit verstärkt bei seinen Fliegern ein, vor allem beim neuen Dreamliner 787.
 
BMW und SGL investieren zusammen rund 100 Millionen Dollar in das Werk und wollen rund 80 Jobs schaffen. Die Kohlefasern werden im zweiten Gemeinschaftswerk in Wackersdorf zu Matten verwoben, die wiederum im BMW-Komponentenwerk Landshut in Form gebracht werden. Die Endmontage des Autos soll in Leipzig erfolgen. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatten BMW und SGL ihre Zusammenarbeit verkündet.

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Klärung vor dem Bundesgerichtshof steht aber fest.

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