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Mehr Gewinn - Prognose bestätigt

Foto: BMW

BMW hat im dritten Quartal seinen Gewinn erhöht und die Prognosen für Ergebnis sowie Absatz im Gesamtjahr bekräftigt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kletterte vor allem dank des steigenden Autoabsatzes um 5,1 Prozent auf 724 Millionen Euro.

Dies teilte die BMW Group am Donnerstag (6.11.) in München mit. Der Überschuss stieg um 2,8 Prozent auf 445 Millionen Euro. Der Umsatz dagegen habe wegen Währungseinflüssen mit minus 0,3 Prozent auf 9,945 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau stagniert. Händler nannten die Ergebnisse weitgehend im Rahmen der Erwartungen.

In den ersten neun Monaten schrumpfte der Umsatz um 5,8 Prozent auf 30,458 Milliarden Euro. Der operative Gewinn ging um 8,1 Prozent auf 2,501 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss sank um 10,1 Prozent auf 1,523 Milliarden Euro.

BMW bestätigt frühere Prognosen

Die Ergebnisentwicklung des Konzerns sei auch im dritten Quartal erwartungsgemäß von Struktur- und Markteinführungsaufwendungen für die neuen Modelle beeinflusst gewesen. Mit Blick auf die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr laufe jedoch alles wie geplant, sagte Unternehmenschef Helmut Panke. Der angekündigte Trend nach oben habe sich im dritten Quartal eingestellt und werde bis Jahresende weiter an Dynamik gewinnen.


Trotz umfangreicher Vorleistungen für Produkte und Markteinführungen werde der Konzern aus heutiger Sicht ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres erzielen. Damit bestätigte BMW frühere Prognosen. 2002 hatte der bayerische Autobauer operativ einen Spitzenwert von knapp 3,3 Milliarden Euro und einen Überschuss von 2,02 Milliarden Euro eingefahren.

Zuletzt hatten die Münchner jedoch mitgeteilt, dass Ergebnis könne in einer Bandbreite von fünf bis zehn Prozent nach unten oder oben vom Vorjahresniveau entfernt liegen. Zudem bekräftigte der Autohersteller seine Erwartung, dass die BMW-Gruppe ihr Ziel erreiche, bei allen Marken den Vorjahresabsatz zu übertreffen. Maßgeblich dazu beitragen würden die neuen Modelle, sagte Panke.

Im dritten Quartal lieferte der Konzern insgesamt 270.439 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus und damit 3,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In den ersten neun Monaten stieg der Absatz um 1,2 Prozent auf 815.308 Autos. Dabei übertreffe der Absatz von Fahrzeugen der Marke MINI weiter alle Erwartungen. Allein im dritten Quartal seine 47.252 Mini ausgeliefert worden. Das Marktumfeld für den Absatz von Motorrädern bleibe unterdessen weiter schwierig.
Der Umsatz in der Auto-Sparte lag mit 9,069 Milliarden Euro um 3,1 Prozent unter dem Vorjahr. Dies sei vor allem auf den im Vergleich zum Euro schwächeren US-Dollar zurückzuführen. In den ersten neun Monaten betrugen die Erlöse des Auto-Segments 28,089 Milliarden Euro (minus 2,5 Prozent). Das operative Ergebnis des Bereich sei wegen der Einführung des neuen BMW 5-ers spürbar angezogen und habe mit 570 Millionen Euro 7,3 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Per September sank das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit allerdings um 14,4 Prozent auf 2,057 Milliarden Euro.

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