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BMW

Neue Modelle gegen Absatzdelle

Foto: Rossen Gargolov

Der Autobauer BMW will trotz eines Absatzrückgangs im Januar im Gesamtjahr wieder neue Auslieferungsrekorde einfahren.

07.02.2008

"2008 wird die BMW Group ihre Spitzenposition als weltweit führender Premiumhersteller einmal mehr behaupten", sagte Vertriebsvorstand Michael Ganal am Donnerstag (7.2.) nach Angaben einer Mitteilung in München.

Rekorde weiter im Blick

Mit Hilfe neuer Modelle solle die Absatzdelle zum Start ins neue Jahr in den kommenden Monaten wieder ausgebügelt werden. "Wir haben uns wieder viel vorgenommen und streben neue Absatzrekorde bei allen drei Marken an." Demnächst kommen unter anderem das 1er-Cabrio und der X6 heraus.

Im Januar sank die Zahl der Auslieferungen aber erst einmal um 1,6 Prozent auf 92.629 Fahrzeuge. Während die Kleinwagenmarke Mini und die Luxussparte Rolls-Royce zulegen konnten, ging der Absatz bei der Stammmarke BMW um 4,1 Prozent auf 77.156 Auslieferungen zurück. Damit fiel BMW hinter den Erzrivalen Mercedes zurück, der von seiner Kernmarke 82.300 Autos verkauft hatte. In der Gruppe behauptete BMW dagegen die Führung knapp: Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars (Mercedes-Benz, AMG, Maybach und smart) kam mit einem Absatzplus von 16 Prozent auf den neuen Rekordwert von 90.400 Fahrzeugen.

Schlechte Zahlen aus den USA

Auch BMW profitierte vom Auftrieb am deutschen Markt, hier legte der Absatz im Januar um knapp neun Prozent zu. Auch in China und Osteuropa konnten die Münchner kräftig zulegen, während der Absatz in den USA um gut 22 Prozent einbrach. Bei den einzelnen Reihen hing die Entwicklung vom Modellzyklus ab: Während zum Beispiel der neue X5 und der 1er den Absatz kräftig steigerten, brach die Zahl der Auslieferungen beim 7er um 18 Prozent ein. Das Flaggschiff wird laut Branchenspekulationen Ende des Jahres ersetzt.

Im vergangenen Jahr hatte BMW den Konzernabsatz um gut neun Prozent auf erstmals mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge gesteigert. Alle drei Marken schafften einen neuen Auslieferungsrekord. Im Januar legte die Kleinwagensparte Mini nochmals um gut 13 Prozent auf 15.432 Verkäufe zu. Rolls-Royce verkaufte 41 Luxuswagen, 16 mehr als im Vorjahreszeitraum.

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