BMW schließt Zukäufe trotz Rover-Debakel nicht aus

Foto: BMW

Der BMW-Konzern kann sich trotz der schlechten Erfahrungen mit der britischen Rover-Tochter den Zukauf einer anderen Automarke vorstellen.

"Die Trennung von Rover vor sieben Jahren hat nicht dazu geführt, die Alternative Akquisition bei unseren Überlegungen vollständig auszublenden", sagte Finanzvorstand Stefan Krause der "Börsen-Zeitung". 

Um das Kerngeschäft Auto voranzubringen sei es eine von mehreren Alternativen, sich umzuschauen, ob es Marken und Firmen gibt, die zu BMW passen. "Aber das ist eine rein theoretische Diskussion darüber, was alles möglich wäre." Zuletzt war insbesondere über eine Übernahme von Volvo durch BMW spekuliert worden.

Währungschwankugen dank Absatzanstieg kein Problem

Krause dämpfte die Erwartungen über baldige Kooperationen mit anderen Herstellern. "Im Moment steht beim Thema Kooperationen bei uns nichts an." Grundsätzlich könne man sich aber immer eine engere Zusammenarbeit mit Konkurrenten vorstellen, wenn beide Partner davon profitieren. In Medienberichten war über weitere Kooperationen von BMW mit dem Erzrivalen Mercedes spekuliert worden.

Die Dollarschwäche hat BMW laut Krause in den vergangenen drei Jahren 1,6 Milliarden Euro Ertrag gekostet. Ohne Absicherungsgeschäfte wäre es deutlich mehr gewesen. Krause bezeichnete die Dollarschwäche aber als Luxusproblem. "Unser Absatz stieg in den vergangenen Jahren in den USA so, dass das Problem erst entstanden ist." Die Wertschöpfung im Dollarraum sei nicht so rasch gesteigert worden wie der Absatz. Daher werde nun die Produktionskapazität im US-Werk Spartanburg von 140.000 auf mehr als 200.000 Fahrzeuge erhöht.

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