BMW setzt auf Vorderradantrieb

Mini und 1er-Familie auf einer Plattform

Cabrio Neuheiten Foto: Schulte 35 Bilder

Der Autohersteller BMW, bislang auf sportliche Heckantriebler fokussiert, will den Anteil seiner Modelle mit Frontantrieb massiv ausbauen.

Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, sollen frontgetriebene Fahrzeuge künftig einen Anteil am Gesamtabsatz von mehr als 40 Prozent erreichen. Bis 2020 will BMW jährlich 2,6 Millionen Autos verkaufen, davon 1,09 Millionen Fahrzeuge mit Frontantrieb. Das entspricht einem Absatzanteil von 42 Prozent.

1er und Mini-Varianten aus Leipzig

Dafür sollen vor allem die Konzernmarke Mini und der 1er sorgen, der sich künftig mit dem frontgetriebenen Mini die Plattform teilt. Zwar ist noch nicht entschieden, wo die nächste Generation des 1ers gebaut wird, aber nach Informationen des Magazins verdichten sich die Hinweise, dass das BMW-Werk in Leipzig den Auftrag erhält. Außerdem sollen in Leipzig bei gleicher Plattform auch Mini-Varianten wie der Mini Van vom Band rollen. Dazu müsste das Werk allerdings weiter ausgebaut werden.

Z2-Roadster auf neuer Plattform

Von der Umstellung von Mini und 1er auf die gleiche Plattform verspricht sich BMW erhebliche Kostenvorteile durch Synergieeffekte und höhere Stückzahlen. Intern trägt die Plattform unterhalb des 3ers den Code UKL. Auf dieser Plattform sollen künftig weitere Modelle aufgesetzt werden, BMW denkt an insgesamt sechs bis neun Fahrzeuge.

Dazu zählen unter anderem der 1er-Van, den BMW ab 2014 als Konkurrent zur Mercedes B-Klasse platzieren will, sowie ein kleiner Roadster mit der Markenbezeichnung Z2, der ab 2015 gegen den Mazda MX-5 antreten soll. Der Zweisitzer wirkt mit seinen scharf geschnittenen Kanten ausgesprochen sportlich. Das Auto wird unter anderem über einen Zweiliter-Turbo mit 245 PS verfügen, der Sechszylinder ist aus dem Motorenprogramm des Z2 gestrichen.

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