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Tarifvertrag für Leiharbeiter

Foto: BMW

Mit Blick auf die laufenden Verhandlungen bei BMW über einen Tarifvertrag für Leiharbeiter hat sich Bayerns IG-Metall-Chef optimistisch gezeigt. "Ich habe den Eindruck, dass BMW eine Lösung will", sagte Neugebauer am Sonntag (21.10.).

Damit bestätigte er einen Bericht der "Automobilwoche" über einen geplanten Tarifvertrag bei BMW nach Audi-Vorbild, der für Leiharbeiter die gleichen Stundenlöhne vorsieht wie für das Stammpersonal. Nach den Worten Neugebauers könnten die vor rund drei Wochen begonnenen Verhandlungen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Äußerungen von Kritikern, die Gewerkschaften wollten die Zeitarbeit in den Betrieben einschränken, wies Neugebauer zurück. Die IG Metall wolle die Leiharbeit nicht abschaffen. "Wir sehen sie als Ventil für Produktionsspitzen. Aber sie darf kein Ersatz für dauerhafte Arbeitsplätze sein." Bei BMW seien mehr als zehn Prozent der Gesamtbelegschaft Leiharbeiter, in den Werken in Regensburg und Leipzig seien es sogar 18 beziehungsweise 30 Prozent. Manche Leiharbeiter machten seit acht Jahren denselben Job. "Das hat nichts mehr mit Produktionsspitzen zu tun", betonte Neugebauer. Allerdings strebe die IG Metall eine flexible Lösung für die unterschiedlichen BMW-Werke an, sagte Neugebauer.

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