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BYD, China, Modellpalette, Build Your Dreams
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Börsengang von Daimler-Partner

BYD geht in China an die Börse

Der chinesische Daimler-Partner BYD will sich frisches Geld für seine Expansionsziele verschaffen. Dazu plant BYD einen Börsengang an seinem Heimatstandort Shenzhen. BYD-Chef Wang Chuanfu will Ende August auf einer Hauptversammlung die Zustimmung der Altaktionäre für die Kapitalerhöhung einholen, wie das "Handelsblatt" berichtete.

Der Batterie- und Autohersteller BYD ist bereits an der Börse in Hongkong gelistet. Unter den bisherigen Aktionären ist auch US-Investor Warren Buffet, der vor drei Jahren zehn Prozent der Anteile an BYD erwarb.

E-Autos für China und die USA

Die Neuemission soll dem Zeitungsbericht zufolge 2,85 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 330 Millionen Euro) einbringen. Als Expansionsziele nennt Wang Chuanfu die Markteinführung eines Elektroautos in den USA, auch auf dem Markt für Haushaltsgeräte will das Unternehmen wachsen. Daimler will mit BYD zusammen Elektroautos für China entwickeln und produzieren. Auch Volkswagen kooperiert bei der Batterie-Technologie mit den Chinesen.
 
China treibt die Entwicklung alternativer Antriebsarten massiv voran und fördert den Umstieg auf umweltfreundlichere Antriebstechnologien bis 2020 mit insgesamt rund 100 Milliarden Yuan (zwölf Milliarden Euro). Branchenbeobachter gehen davon aus, dass die Chinesen bei Elektroantrieben bessere Wettbewerbsvoraussetzungen haben als bei Verbrennungsmotoren, bei denen europäische Hersteller über einen großen Vorsprung verfügen.

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