BP muss Alaska-Ölpipelines vier Mal täglich inspizieren

Foto: BP

BP muss drei der Pipelines im größten amerikanischen Ölfeld Prudhoe Bay vier Mal täglich visuell und mit Hilfe von tragbaren Infrarot-Geräten durch Bodenpatrouillen inspizieren lassen.

Das hat das amerikanische Verkehrsministerium am Donnerstag (10.8.) angeordnet, dem die Überwachung von Pipelines untersteht. BP hatte am Wochenende nach Feststellung schwerer Korrosionsschäden an den Pipelines des Ölfelds im Norden Alaskas eine Schließung der dortigen Ölförderung angekündigt.

BP hat nach eigenen Angaben bisher den östlichen Teil des Ölfelds völlig stillgelegt. Im westlichen Teil würden noch täglich 120.000 Barrel Öl gefördert. Insgesamt produzierte Prudhoe Bay zuvor 400.000 Barrel Öl pro Tag.

Der Konzern überprüfe mit dem US-Verkehrsministerium und dem Umweltministerium Alaskas, ob der Betrieb eines Teil des Ölfelds doch noch fortgesetzt werden könne. Eine Entscheidung, ob auch der westliche Teil stillgelegt werde, solle Anfang nächster Woche erfolgen.

Der Mineralölkonzern hat inzwischen 3,5 Millionen Barrel Rohöl gekauft, um die Versorgung der seiner Raffinerien an der amerikanischen Westküste zu sichern.

BP habe inzwischen Röhren mit einer Gesamtlänge von rund 16 Kilometern bestellt. Das Unternehmen will insgesamt rund 25 Kilometer Transitleitungen in Prudhoe Bay ersetzen

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