Bugatti-Chef kündigt für 2008 zweite Modellreihe an

Foto: VW

Im Interview mit auto motor und sport äußert sich Thomas Bscher zu den Problemen mit dem Supersportwagen Veyron und seinen Visionen zur Zukunft der edelsten Marke des VW-Konzerns.

Der Start des eine Million Euro teuren und 1001 PS starken 16-Zylinder-Boliden Bugatti 16.4 Veyron ist bis zum Herbst 2005 verschoben. "Wir haben kein einzelnes Problem mehr, aber eine Unzahl von Kleinigkeiten“, umschreibt der neue Bugatti-Chef, der am 1. Dezember 2003 die Nachfolge von Karl-Heinz Neumann antrat, die Schwierigkeiten.

So muss laut Bscher unter anderem der Vorderwagen umkonstruiert werden, weil die Crashstrukturen noch nicht optimal sind. Das unter dem damaligen VW-Chef Ferdinand Piëch initiierte Super-Auto, bei dem allein das auf 1.500 Nm ausgelegte siebengängige Doppelkupplungsgetriebe pro Stück so viel so koste wie das teuerste Modell aus dem VW-Konzern, sei als Design-Ikone entstanden - wie die komplizierte Technik auf so wenig Raum unterzubringen sei, darum habe man sich wenig geschert. Es habe nicht mal eine Benzinpumpe gegeben, die genügend Kraftstoff in den Motor hätte pumpen können. Bis in eineinhalb Jahren will Bscher mit seinem Team die Probleme gelöst haben.

Ab 2008 ein zweiter Bugatti zu einem Zehntel des Veyron-Preises

Angeblich haben rund zwei Dutzend Kunden bereits die Anzahlung von 300.000 Euro für den Veyron geleistet. An der jährlichen Stückzahl von 50 will Bescher zwar festhalten, peilt aber zur Sicherung der Markenzukunft noch ein zweites Modell an, das zu Preisen um 100.000 Euro rund 2.000 mal pro Jahr verkauft werden soll. Bscher schwebt ein kleiner, intelligent gebauter Sportwagen vor, der auf Komponenten anderer nobler VW-Marken wie Lamborghini und Bentley basieren und 2008 auf den Markt kommen könnte.

Lesen Sie das Interview mit Bugatti-Chef Thomas Bescher im vollen Wortlaut in Heft 9 von auto motor und sport, das ab Mittwoch (14. April) im Handel ist.

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