Bugatti EB.LA Designstudie Marian Hilgers
Bugatti EB.LA Designstudie
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Bugatti EB.LA Designstudie 13 Bilder

Bugatti EB.LA

Der alternative Bugatti Veyron

Der Bugatti EB.LA ist eine Antwort, eine Antwort auf die Frage: "Was wäre, wenn Jean Bugatti nicht gestorben wäre?" Diese Frage hat sich der 24-jährige Design-Student Marian Hilgers im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit an der Hochschule Pforzheim gestellt und einen Gegenentwurf zum Bugatti Veyron erarbeitet.

Und dieser soll, ganz im Geiste der Innovationskraft von Jean Bugatti und nach der Meinung von Marian Hilgers, "technische Innovation, die Verbindung von Gestaltung und Funktion, konsequenter Leichtbau und Effizienz, feinmechanische Präzision, die Verbindung zum Rennsport und herausragende Fahrleistungen" zusammenführen.

Bugatti EB.LA für drei Passagiere

4,62 Meter ist Hilgers Bugatti EB.LA lang, 1,10 Meter flach und 1,96 Meter breit - im Vergleich dazu misst der Veyron 4,46 Meter in der Länge und kommt auf fast zwei Meter Breite und eine Höhe von 1,2 Meter. Drei Personen kann der EB.LA aufnehmen, hier orientiert sich die Sitzanordnung am McLaren F1, bei dem der Fahrer auch mittig positioniert ist und ihn die beiden Beifahrer nach hinten versetzt flankieren. Alle drei schauen durch eine große Windschutzscheibe die ansatzlos in eine massiv konturierte Motorhaube übergeht. Der Clou: nur in der direkten Frontansicht ist der Umriss des  legendären und nun modern interpretierten Bugatti-Kühlers zu sehen. Kräftige Kotflügel schaffen Raum für riesige Räder im Fünfspeichen-Look und türmen sich wie zwei Bergrücken vor den A-Säulen des Bugatti EB.LA auf.

In der Seitenansicht fallen kräftige Sicken zwischen den Rädern auf, in der Draufsicht die abwärts führenden Streben. Diese bilden das Grundgerüst des CFK-Monocoque, das auch gleichzeitig die Karosserie des Bugatti darstellt. "An diesen Streben ist das CFK-Monocoque zusätzlich mit ultraleichtem Metallschaum verstärkt", so Hilgers. "Der Rest der Oberfläche wölbt sich um diese Streben herum, und trägt so zur weiteren Stabilität der Gesamtform bei, ähnlich dem 'Panton'-Stuhl. Durch diese Formgebung der Oberfläche und den breiten nach Außen stehenden Säulen kann sehr viel Material beim Monocoque gespart werden und das gesamte Modul ist insgesamt zirka 50 Prozent leichter, als herkömmliche Konstruktionen mitsamt Karosserie."

Bugatti-Studie mit 600-PS-Hybrid

Alle Verstrebungen der schon fast klassischen Sportwagen-Karosserie laufen auf zwei Finnen am Heck zu, die sich massiv vom restlichen Design des Bugatti unterscheiden. Diese Elemente ähneln dem Kühler an der Front und sollen in ihrer ausgeprägten Form den EB.LA bei Seitenwind auf Kurs halten. Schließlich wiegt das Conceptcar nur 750 Kilogramm. Als Antrieb fungiert nicht der riesige 8,0-Liter-W16 mit mindestens 1.001 PS, der den fast 1,9 Tonnen schweren Veyron befeuert. Im Bugatti EB.LA arbeitet eine Symbiose aus einem aufgeladenen Vierzylinder, zwei E-Motoren an den Vorderrädern und einem Schwungrad-Speicher. Rund 600 PS soll der Bugatti mit diesem Hybrid-Antrieb entwickeln. Der Bugatti EB.LA ist als Bachelor-Arbeit im VW Design Center in Potsdam entstanden.

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