Cadillac One Präsidenten-Limousine

Trumps Dienstwagen "the Beast" ist ein Lkw

Cadillac One Foto: dpa 21 Bilder

Der neue US-Präsident Donald Trump wird auch als Präsidentenlimousine einen neuen Cadillac One erhalten. Hier alle Infos zu „The Beast“.

Cadillac One basiert auf Lkw-Plattform von Chevrolet

General Motors stellt auch für den neuen Präsidenten wieder die gepanzerte Staatslimousine, die auf den Beinamen „The Beast“ hört und offiziell als Cadillac firmiert. Obwohl die gepanzerte Limousine die Linienführung und die Optik von Modellen wie dem Cadillac CTS oder dem neuen CT6 aufnimmt, hat die Staatskarosse nichts mit den Serienmodellen zu tun. Bei einem geschätzten Gewicht von 5 bis 8 Tonnen basiert auch der neue Cadillac One auf einer Lkw-Plattform – hier könnte die GM-Marke Chevrolet Beihilfe leisten: Sie haben im Programm unter anderem das Silverado Chassis Cab mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 14 Tonnen. Auch der Leicht-LkwChevrolet Kodiak als Basis wäre denkbar. Kleine Spitze: Teile der Kodiak-Fertigung erfolgen in Mexiko.

Alle anderen Mid-Size-Truck- und Pickup-Rahmen aus dem GM-Konzern sind für das Gewicht von Cadillac One ungeeignet. Auch die verbauten Räder haben Lkw-Format. Die fast 7 Meter lange Limousine setzt gegenüber dem Vorgänger auf eine weiter erhöhte Bodenfreiheit sowie ein hoch angesetztes Dach. Das alte Modell war nämlich bei einem Besuch Obamas in Irland an einer für den langen Radstand ungünstigen Auffahrt aufgesessen.

„The Beast“: Das sicherste Auto der Welt

Zur Sicherheitsausstattung gibt es natürlich nur wenig Informationen. Zentimeterdicke Platten aus Stahl, Kevlar, Aramid und Keramik sollen den Präsidenten schützen und dürften „The Beast“ zum sichersten Auto der Welt machen. Auch der Unterboden und der Tank ist gegen Granaten und Bomben geschützt. Fenster und Türen halten Projektilen aber auch Angriffen mit chemischen und biologischen Waffen Stand. Lediglich der Fahrer kann sein Fenster öffnen und die Türen sind angeblich so schwer, das Donald Trump sie von innen nicht selbstständig öffnen kann. Auch sollen sich mehrere Waffen sowie eine Gaskanone an Bord befinden.

Präsidentenlimousine The Beast Erlkönig Foto: Stefan Baldauf
Die neue Präsidentenlimousine "The Beast 2.0" dürfte 2018 ihren Dienst antreten.

Wenn der Chauffeur sein Heil in der Flucht suchen muss, dürfte er wie beim Vorgänger über die Hilfe einer Lachgas-Einspritzung verfügen. Sie soll dem vermutlich etwa sechs Liter großen V8 bei Bedarf kurzfristig mehr Power einhauchen können, wenn flüssiges N2O (Lachgas) die Brennräume stark abkühlt und mehr leistungsfördernden Sauerstoffatome im Brennraum Platz haben. Darüber hinaus verfügt „The Beast“ über schusssichere Run-Flat-Reifen. Sollten die Reifen trotzdem zerfetzen, so kann Cadillac One auf einem innenliegenden Stahlring weiterrollen. Im Kofferraum befinden sich neben einer Feuerlöschanlage noch Sauerstoffflaschen sowie eine medizinische Notfallausrüstung samt Blutkonserven mit der Blutgruppe des Präsidenten. Der sitzt auf einem Spezial-Stuhl, der per Panik-Knopf zudem abgesenkt werden kann. Ansonsten verfügt die Limousine über die notwendigen und gesicherten Kommunikationseinrichtungen inklusive Satelitten-Telefon und Direktleitung zum Vizepräsidenten und zum Pentagon. Neben dem US-Präsidenten bietet Cadillac One noch Platz für sechs weitere Passagiere im Sitzlayout 2+3+2.

Bei der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Trump am 20. Januar 2017 kam noch das alte Modell des Cadillac One zum Einsatz, mit dem auch schon Barack Obama unterwegs war. Das neue Beast dürfte 2018 seinen Dienst antreten. Allerdings bleibt der Cadillac One kein Einzelstück. Es dürften von dem rund 1 Millionen Dollar teuren Panzerwagen 12 Exemplare gefertigt werden. Insgesamt hat GM 15 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des neuen Cadillac One gesteckt.

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