Chevrolet Camaro Cabrio GM
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Chevrolet Camaro Cabrio 8 Bilder

Camaro Cabrio auf der L.A. Auto Show

Das Muscle-Car klappt das Dach zurück

Mit dem Chevrolet Camaro Cabrio feiert auf der L.A. Auto Show endlich die lang erwartete offene Version des erfolgreichen US-Muscle-Cars seine Weltpremiere. Der offene Viersitzer soll zu Preisen ab 30.000 Dollar ab Februar zu haben sein.

Schon vor seiner Weltpremiere auf der L.A. Auto Show hat das neue Chevrolet Camaro Cabrio für Furore gesortgt. Im Rahmen einer Versteigerung zugunsten eines guten Zwecks wurde die Kaufoption auf das erste Camarao Cabrio der Neuzeit für 205.000 Dollar an den Mann gebracht. Eine spezielle, auf 100 Fahrzeuge limitierte Sonderedition für das Luxuskaufhaus Neiman Marcus war online in nur drei Minuten ausverkauft. Der Stückpreis lag bei 75.000 Dollar.

V6- und V8-Motoren im Angebot

Technisch bleibt das Chevrolet Camaro Cabrio abgesehen von seinem Stofffaltverdeck ganz nah am Camaro Coupé. Basistriebwerk ist demnach ein 312 PS und 370 Nm starker 3,6-Liter-V6-Benzindirekteinspritzer. Im Camaro Cabrio SS arbeitet ein 6,2-Liter-V8-Benziner, der es auf bis zu 426 PS und bis zu 569 Nm Drehmoment bringt. Geschaltet wird wahlweise mit einer Sechsgang-Automatik oder einem manuellen Sechsganggetriebe.

Wegen zahlreicher Versteifungsmaßnahmen bringt das Camaro Cabrio mit einem Leergewicht von knapp 1,8 Tonnen rund 100 Kilogramm mehr auf die Waage als das Coupé. Beim Kofferraumvolumen bleibt der offene Viersitzer mit 222 bis 290 Liter deutlich unter den 320 Litern aus dem Coupé. Je nach Ausstattungsversion rollt das Camaro Cabrio auf 18, 19 oder 20 Zoll-Felgen.

Vollautomatisches Stoffverdeck

Das dick gefütterte Verdeck mit Glasheckscheibe legt sich, nachdem die zentrale Sicherung am Windschutzscheibenrahmen gelöst wurde, vollautomatisch in nur 20 Sekunden hinter den Fondsitzen in einem Verdeckkasten mit fester Abdeckung ab. Allerdings nur, solange der Camaro stillsteht. Im geschlossenen Zustand bleibt die Linienführung ganz nah an der des Coupés. Auf neumodische Windbrecher á la Aircap von Mercedes verzichtet der US-Boy großzügig. Wer den Fahrtwind scheut, findet im Zubehör ein konventionelles Windschott, mehr nicht.

Keine Scheu zeigt das Chevrolet Camaro Cabrio vor seinen Wettbewerbern. Hier will der Neuling vor allem dem Ford Mustang Cabrio und dem offenen Nissan 370Z seine Rücklichter zeigen.

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