Chery

Billig-Luxus-Cars für die USA

Foto: Chery 6 Bilder

Der chinesische Autobauer Chery bläst in den USA Attacke auf die europäische und japanische Luxus-Konkurrenz - die ersten Zeichnungen einer viertürigen Limousine und eines SUV haben die Chinesen jetzt veröffentlicht.

Der Viertürer aus der Feder von Bertone mit geschwungenem coupéhaften Dach, hoher Gürtellinie und mächtiger Front erinnert ein wenig an ein Mitsubishi-Opel-Design und soll zum Beispiel dem Audi A4, Mercedes C320 und Volvo S60 mit dem Kampfpreis von 19.000 Dollar das Leben schwer machen. Angetrieben wird die Limousine von einem Sechszylinder, der seine Kraft über eine Sechsgangschaltung auf alle vier Räder leitet.

Der SUV zielt mit dem Chery-Einheitspreis von 19.000 Dollar auf BMW X3-, Lexus RX300- und M-Klasse-Kundschaft. Auch hier kommen Allradantrieb, Sechszylinder und Sechsgang-Schaltgetriebe zum Einsatz. Optisch erfüllt der China-SUV alle Voraussetzungen für einen Angriff in diesem Segment. Ein großes Kühlermaul verleiht Überholprestige, in den kräftig ausgestellten Radhäusern schlummern riesige Leichtmetallfelgen, die Überhänge sind kurz gestaltet. Ein schmales Fensterband und auch hier eine geschwungene Dachlinie runden die SUV-Optik ab.

Alles für 19.000 Dollar - fast alles

Als drittes Autos werden die Chinesen für die USA das von Pininfarina gezeichnete Hardtop-Cabrio, dass auf der Shanghai Auto Show 2005 im April als bestes Modell gekürt wurde, für 19.000 Dollar anbieten und gegen den Mercedes SLK positionieren. Die M14 genannte Studie sollte wahlweise von einem 1,6-Liter oder einem 2,0-Liter-Benziner angetrieben werden.

Des Weiteren sollen die amerikanische Autofahrer mit einem Crossover zu 19.000 Dollar (V6, Sechsgang, Allrad) sowie einem zweitürigen Coupé zum Preis von 25.000 Dollar zum Wechsel animiert werden. Während das Coupé, ebenfalls von Bertone gezeichnet und ebenfalls mit Sechszylinder-Allrad-Sechsgang-Getriebe-Kombination aufwartet, basiert der Crossover offensichtlich auf der in Peking gezeigten Studie B14.

Für den Vertrieb der Chery-Automobile zeichnet in den USA der Autounternehmer Malcom Bricklin über seine Gesellschaft Visionary Vehicles verantwortlich. Er plant ab 2007 insgesamt 250.000 Modelle in den USA abzusetzen. Innerhalb von fünf Jahren soll der Absatz auf eine Million Fahrzeuge erhöht werden, die alle mit einer zehn Jahres Garantie versehen sein sollen.

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