Chevrolet Camaro (2016)

Musclecar jetzt auch mit 4 Zylindern

05/2015, Chevrolet Camaro Foto: GM 19 Bilder

Chevrolet hat den Camaro in der sechsten Generation vorgestellt. Die Neuauflage soll mit mehr Fahrdynamik und mehr Effizienz glänzen. Den Sparwillen unterstreicht der erstmals angebotene Vierzylinder.

Ford hat es mit dem Mustang vorgemacht und für einen Effizienzsprung einen Vierzylinder unter die Haube des Ponys gepackt - neben den weiter verfügbaren V6- und V8-Motoren. Chevrolet zieht jetzt nach. Auch der neue Camaro ist mit einem aufgeladenen Zweiliter-Vierzylinder zu haben. Zum Sparbrötchen wird der Camaro dabei aber nicht. Die halbe Portion leistet 279 PS, stellt ein maximales Drehmoment von 400 Nm bereit und soll den Camaro in knapp unter 6 Sekunden auf 60 mph (96,56 km/h) beschleunigen.

Chevrolet Camaro auch weiter mit klassischem V8

Für Leute mit Vierzylinder-Allergie steht alternativ ein 3,6-Liter-V6 mit 340 PS, aber nur 385 Nm bereit. Wenn nur ein V8 zählt, tritt der Camaro mit einem 6,2-Liter-Achtender mit 462 PS und 617 Nm an. Jeder Motor kann mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder einer Achtgangautomatik gekoppelt werden und alle drei Aggregate werden durch spezielle Systeme soundtechnisch aufgepäppelt.

Um die Motorpower auf die Straße zu bekommen wurde das neue Chassis deutlich verwindungssteifer (28 %) ausgelegt. Bei den Abmessungen wurde in allen Dimensionen reduziert (2 cm kürzer, 1 cm schmaler, 1 cm flacher), bei der Konstruktion vermehrt auf Leichtbau geachtet. So geht der neue Camaro um bis zu 90 kg schlanker an den Start.

Beim Design blieb der Camaro seinen Linien treu, kneift allerdings die Scheinwerferaugen nun mehr zusammen, trägt einen höheren Heckabschluss, schmalere Rückleuchten und eine bulligere Heckschürze. Im Innenraum wurde die Armaturentafel überarbeitet, die Bedienelemente neu sortiert und alles noch mehr auf den Fahrer fokusiert. Die mechanische Handbremse musste einer elektronischen weichen. Auf dem aktuellsten Stand präsentieren sich die Multimedia- und Infotainmentsysteme.

Fahrwerksseitig wurden die Radaufhängungen überarbeitet und die Bremsanlagen verstärkt. Die Stopper kommen von Brembo. Die ZL1-Topversion trägt serienmäßig ein Magnetic Ride-Dämpfersystem. Bei den Rädern rollt der Chevrolet Camaro je nach Version auf 18 oder 20 Zöllern.

Einen Marktstarttermin und Preise hat GM noch nicht genannt.

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