Chevrolet steigert Absatz in Europa auf 450.000

Foto: Chevrolet

Chevrolet, die globale Einstiegsmarke des General Motors-Konzerns, hat 2007 in Europa das beste Verkaufkaufsergebnis ihrer Geschichte erzielt.

"In Zentral- und Osteuropa werden wir 2007 um rund 50 Prozent zulegen, in Westeuropa um elf Prozent. Insgesamt wird unser Absatz in Europa dieses Jahr von 340.000 auf 450.000 Einheiten steigen", sagte Chevrolet-Europa-Chef Wayne Brannon dem Magazin auto motor und sport. "Dass unsere Verkaufsbilanz nicht noch näher an die halbe Million heran gerückt ist, liegt allein an den ausgereizten Produktionskapazitäten. Von unserem Kleinwagen Aveo etwa hätten wir - wie unser Auftragseingang zeigt - problemlos 30.000 Einheiten mehr verkaufen können."

2008 rechnet Chevrolet sogar mit einem Überspringen der Marke von einer halben Million Fahrzeugen. "Für das kommende Jahr wollen wir - vorsichtig ausgedrückt - im zweistelligen Prozentbereich wachsen, trotz einer generellen Verlangsamung des Wachstums in der Industrie, vor allem in Märkten wie Deutschland, Spanien, Frankreich und den Benelux-Ländern. Mit 500.000 Einheiten wären wir aber schon sehr zufrieden."

In den nächsten Jahren will Chevrolet das starke Wachstum in Europa beibehalten. "Bis 2018 möchten wir in Europa rund 900.000 Einheiten verkaufen - das entspräche einer Verdoppelung des heutigen Volumens", so Europa-Chef Brannon. "Unser Marktanteil in Europa würde sich damit von zwei auf vier Prozent verdoppeln." Deutlich defensiver sieht Brannon die Entwicklung in Deutschland. "In Deutschland werden wir dieses Jahr 25.000 Neuzulassungen verbuchen. In den kommenden zehn Jahren rechne ich im besten Fall mit einer Verdoppelung. Unseren Marktanteil wollen wir von heute 0,75 Prozent so schnell wie möglich auf zwei Prozent steigern."

Chevrolet-Deutschland-Chef Peter Sommer hatte noch im Juni eine Vervierfachung des Absatzes auf 100.000 Fahrzeugen "in den nächsten sechs bis sieben Jahren" angekündigt, was einem Marktanteil von drei Prozent entsprechen würde.

Um das Wachstum überhaupt umsetzen zu können, plant Chevrolet einen Ausbau des Werkes Warschau des polnischen Joint-Venture-Partner Ukravto. "Mit unserem neuen Werk in Polen werden wir zusätzliche Kapazität aufbauen, die wir dringend benötigen, denn unsere Werke in Südkorea laufen an der Kapazitätsgrenze. Kommendes Jahr werden wir zunächst 60.000 Einheiten des Aveo in Warschau fertigen. 2009 werden wir die Kapazität für dieses Modell in drei Karosserievarianten schon auf 100.000 Einheiten hochfahren können."

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