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Chinesen kaufen GM-Zuliefergeschäft

GM verkauft Teilegeschäft nach China

General Motors hat einen Käufer für sein verbliebenes Geschäft mit Zulieferteilen gefunden. Die 6.200 Mitarbeiter starke Sparte namens Nexteer geht an die Pacific Century Motors (PCM). Hinter dem Unternehmen stecken die Stadt Peking sowie der chinesische Autozulieferer Tempo.

Den Kaufpreis verschwieg GM am Mittwoch (7.7.). Nach Informationen der Finanznachrichten-Agentur Bloomberg zahlen die Chinesen rund 450 Millionen Dollar (350 Mio Euro). General Motors erwartet, dass der Verkauf bis zum Ende des Jahres in trockenen Tüchern ist. Nexteer stellt Lenksysteme und Antriebsstränge her.

Zweiter Verkauf von Nexteer

Die Sparte habe als unabhängiger Zulieferer bessere Chancen auf dem Markt, sagte GM-Strategiechef Stephen Girsky. Viele Autohersteller fürchten um ihre Betriebsgeheimnisse, wenn ein Zulieferer an einen Konkurrenten gekoppelt ist. Hauptabnehmer von Nexteer ist GM. Daneben gehören zu den Kunden Fiat, Ford, Toyota, Chrysler, Peugeot und Citroën.
 
Es ist das zweite Mal, dass GM das Geschäft abstößt. Erst Mitte vergangenen Jahres hatte der Konzern die Sparte wieder zurücknehmen müssen. Hintergrund war die Insolvenz der ehemaligen Zuliefertochter Delphi, bei der GM noch in der Pflicht stand. Delphi konzentriert sich nach geglücktem Neustart auf Elektronik, Motoren und Ersatzteile.

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