Chrysler bringt Dodge nach Europa

Foto: ams

Der US-Autobauer Chrysler will mit einer Produktoffensive und der Einführung der Marke Dodge seinen Marktanteil in Westeuropa mittelfristig verdoppeln.

Er solle bis 2007 die Ein-Prozent-Marke überspringen, sagte Chrysler-Verkaufschef Joe Eberhardt am Sonntag (4.1.) auf der Auto Show in Detroit (USA). Zur Zeit liege der Marktanteil der Chrysler-Marke je nach Land zwischen 0,5 und 0,7 Prozent. Eberhardt sagte am Rande einer Pressekonferenz, er erwarte für Chrysler in diesem Jahr eine leicht wachsenden Absatz. 2003 habe sich der Rückgang gegenüber 2002 dank drei starker Schlußmonate "in Grenzen gehalten", sagte er.

Dodge ist die erfolgreichste Marke der zu Daimler-Chrysler gehörenden Chrysler Group und setzte 2003 rund 1,2 Millionen Fahrzeuge ab. Sie wurde vor 90 Jahren von John und Horace Dodge gegründet und 1928 von Walter P. Chrysler übernommen. Die Marke ist in den USA vor allem für kräftige Sportwagen und große Pickups und Geländewagen bekannt. In Europa wird Dodge ab dem letzten Quartal 2004 als erstes Auto den 500 PS starken Sportwagen Dodge Viper anbieten. Bis 2006 soll die Händler-Organisation - meist Chrysler-Händler - stehen. Eberhardt kündigte an, dass dann neue Dodge-Modelle in Europa angeboten werden sollen, hauptsächlich Limousinen.

Auf dem von europäischen und japanischen Autobauern attackierten US-Markt will die angeschlagene Chrysler Group mit einer Produktoffensive von 25 neuen Modellen in 36 Monaten eine bessere Stellung erreichen. Der deutschstämmige Verkaufschef hofft, mit einer neuen Preisstrategie die Rabattschlacht beenden oder abschwächen zu können. Alle neuen Modelle sollen auch außerhalb der USA angeboten werden. 2004 will Chrysler unter anderem mit dem PT Cruiser Cabrio, dem Crossfire Roadster, der neuen Limousine 330 C, dem neuen Chrysler Voyager und dem neuen Jeep Cherokee den Absatz steigern.

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