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Chrysler-Chef

Guter Start 2005 - Währung hilft Dodge in Europa

Der US-Autobauer Chrysler ist gut ins das neue Jahr gestartet. Chrysler-Chef Dieter Zetsche sagte am Dienstag (1.3.) auf dem Genfer Salon, dass Chrysler nach einem Marktanteilsgewinn im Januar von 0,9 Prozentpunkten nach ersten Zahlen auch im Februar den Anteil gesteigert habe.

"Allerdings hätten wir uns einen besseren Gesamtmarkt gewünscht", meinte Zetsche. Der neue Dodge Charger, der im April in den USA auf den Markt kommt, solle neben dem Chrysler 300 und dem Dodge Magnum das dritte Volumen-Modell von Chrysler werden. Deshalb sei er für das Gesamtjahr optimistisch.

Zetsche sagte, die für 2006 geplante Einführung der Marke Dodge in Europa werde durch den schwachen Dollar begünstigt. "Natürlich haben wir mehr Möglichkeiten. Aber wir wollen nicht der billigste Anbieter sein", sagte Zetsche. Die Daimler-Chrysler-Tochter aus Detroit wolle mit den Marken Chrysler, Jeep und Dodge ihren Marktanteil in Europa von heute 0,7 Prozent in fünf Jahren auf 1,4 Prozent verdoppeln.

Nachdem die Chrysler-Exporte jetzt insgesamt profitabel seien, habe die Dodge-Einführung eine gesunde Basis. Zentrales Modell der Dodge-Offensive ist das in den USA gebaute kombi-ähnliche Crossover-Modell Caliber. Zetsche räumte ein, dass man sich damit in die besonders hart umkämpfte Golf-Klasse begebe. "Aber wir wollen eine Nische besetzen, und dafür erfüllt der Caliber die europäischen Anforderungen, auch in punkto Qualität." Außerdem habe der Caliber eine Dodge-typischen sehr eigenständigen Auftritt.

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