Chrysler

Erst Staatshilfe, dann GM

Foto: ams online

Der US-Autobauer Chrysler will einem Zeitungsbericht zufolge die Fusionsgespräche mit dem Konkurrenten General Motors (GM) nach der erhofften Genehmigung von Staatshilfen wiederbeleben.

Die Gespräche liefen derzeit "auf sehr kleiner Flamme" weiter und würden nach einer für die Autokonzerne positiven Entscheidung sofort wieder aufgenommen, schrieb die "Financial Times" am Donnerstag (20.11.) unter Berufung auf eine informierte Person.

Noch sieht es allerdings nicht nach einer raschen staatlichen Finanzspritze aus, nachdem die Demokraten im Senat eine für diesen Donnerstag geplante Probeabstimmung über ein Hilfspaket von 25 Milliarden Dollar abgesagt haben. Die Chefs von GM, Chrysler und Ford hatten zuvor bei Anhörungen im Kongress vor einem Kollaps der Autoindustrie gewarnt.

GM hatte die Gespräche über eine Partnerschaft mit Chrysler im Oktober unterbrochen. Presseberichten zufolge benötigen GM und Chrysler zur Finanzierung eines Zusammenschlusses mindestens zehn Milliarden Dollar. Bei einer Fusion entstünde der nach Absatz weltgrößte Automobilhersteller. Allerdings dürften Experten zufolge damit auch bis zu 40.000 Stellen wegfallen.

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