Chrysler

Für alle Optionen offen

Foto: Chrysler

Noch liegen die Sanierungspläne nicht auf dem Tisch, in einer ad hoc-Meldung vom Mittwoch (14.2) wird aber nochmals unterstrichen, dass sich der Daimler-Chrysler-Konzern mit Blick auf seine angeschlagene US-Tochter Chrysler alle Optionen offen hält. Bis hin zum Verkauf.

Wie es mit Chrysler weiter geht, wird seit Dienstag (13.2) vom in Auburn Hills tagenden Aufsichtsrat erörtert, der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche will die Sanierungspläne dann  am Mittwoch (14.2) auf der Daimler-Chrysler-Bilanzpressekonferenz verkünden, sofern der Aufsichtsrat zuvor zustimmt. Wie von auto-motor-und-sport.de berichtet, sieht der Sanierungsplan Fabrikschließungen und den Abbau von 8.000 bis 11.000 Stellen vor.

In den vergangenen Monaten hatten verschiedene Arbeitsgruppen den gesamten Konzern strategisch durchleuchtet und werde für jeden Bereich klare Margenvorgaben machen. In diesem Zusammenhang sollen dem Vernehmen nach Optionen für Daimler-Chrysler geprüft werden, die von einer Beibehaltung des Status-quo, über eine Abspaltung, bis hin zum Verkauf der amerikanischen Automarke reichen können.

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