Chrysler

Keine weiteren Stellenstreichungen

Foto: Daimler-Chrysler

Der neue Chrysler Mehrheitseigner Cerberus hat sich nach den Worten von Chrysler-Chef Tom LaSorda zu den Zielen für die kommenden Jahre bekannt.

Der von Daimler-Chrysler im Februar verkündete Sanierungsplan, der unter anderem den Abbau von weiteren 13.000 Stellen beim US-Autobauer Chrysler vorsieht und das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen führen soll, habe die Unterstützung von des amerikanischen Finanzinvestors Cerberus, sagte LaSorda am Dienstag (15.5.) in einer Pressekonferenz in Detroit. Weitere Stellenstreichungen seien nicht geplant.

Chrysler will sich künftig internationaler ausrichten, um die Abhängigkeit vom hart umkämpften US-Markt zu verringern. Dort will der Autobauer künftig auch mit kleineren Modellen punkten, um die fortschreitende Kundenerosion hin zu sparsameren Autos aufzuhalten. Davon hatten in den vergangenen Jahren vor allem die japanischen Autobauer profitiert. Dementsprechend halte Chrysler an dem Plan fest, gemeinsam mit dem chinesischen Autobauer Chery einen Kleinwagen zu bauen, sagte LaSorda. Hier stehe aber noch die Genehmigung der chinesischen Regierung aus.

Unter der neuen Führung will Chrysler wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Dabei stehe der ehemalige Daimler-Chrysler-Manager Wolfgang Bernhard als Vertreter von Cerberus beratend zur Seite. Dem Management von Chrysler werde er jedoch nicht angehören, sagte LaSorda.

Neun Jahre nach der Fusion von Daimler-Benz und Chrysler hatte Daimler-Chrysler am Montag den Verkauf der Chrysler-Mehrheit für 5,5 Milliarden Euro bekannt gegeben. 80,1 Prozent der Anteile gehen an Cerberus, die übrigen 19,9 Prozent verbleiben bei dem Stuttgarter Unternehmen, das sich künftig nur noch Daimler AG nennen will. Die Transaktion soll im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen werden.

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