Chrysler ruft 3.500 Cherokee-Modelle zurück

Foto: Daimler-Chrysler

Chrysler ruft in Deutschland 3.500 Cherokee-Modelle wegen eines Defektes an der vorderen Spurstange zurück. Dies bestätigte eine Chrysler-Sprecherin gegenüber auto motor und sport.

Die vordere Radaufhängung der Cherokee-Modelle kann während der Fahrt beschädigt werden, im schlimmsten Fall verliere der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug. 47 Kunden-Beschwerden gab es in den USA, in Deutschland gab es keine Unfälle.

Betroffen seien nach Angaben von Chrysler die Modelle welche zwischen 2002 und März 2003 gebaut wurden. Es handelt sich um einen offiziellen Rückruf über das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg (KBA), die Halter werden direkt von Chrysler angeschrieben und mit ihrem Fahrzeug in die Vertragswerkstätten gebeten. Dort werde, so die Sprecherin, "ein Schutz gegen die Hitzentwicklung montiert“. Über die Dauer des Werkstattaufenthalts gab es keine Angaben.

Weltweit muss der Autobauer 438.000 Fahrzeuge in die Werkstätten rufen, in Europa allein 49.000 Autos. Außerdem ruft Chrysler insgesamt 10.000 Modelle vom Typ Chrysler Pacifica zurück, welche mit einer zusätzlichen Befestigung der Treibstoffleitung ausgestattet werden. Diese Rückrufaktion bezieht sich auf Modelle, welche vor April 2003 gefertigt wurden. Der Pacifica ist in Europa offiziell nicht auf dem Markt.

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