Chrysler Sebring

Neuer Mittel-Weg

Foto: Daimler-Chrysler 15 Bilder

Chrysler präsentiert auf der London Motor Show den neuen Chrysler Sebring, der auch im Sommer 2007 zu den deutschen Händlern kommen wird. Optisch orientiert sich die Mittelklasse-Limousine am Design des Crossfire und der 2003er Studie Airflite.

Grimmig dreinschauende Hauptscheinwerfer, die sich weit in die Kotflügel ziehen, flankieren einen prominenten Kühlergrill mit Wabenmuster. Darunter zeigt sich eine bullige Frontschürze, die als Option Nebelscheinwerfer beherbergt. Augenfällig: Die konturierte und gewölbte Motorhaube, die nach vorne abfallende Fensterlinie, die Sicken in den Türen sowie die Dachlinie, die coupéartig nach hinten leicht ausläuft. Das Heck zeichnet sich durch starke C-Säulen und ein Stummelheck aus, das ansatzweise den mittigen Knick im Kofferraumdeckel führt. Den ungemütlichen Blick der Scheinwerfer nehmen die Heckleuchten auf, die dem Sebring Designanleihen beim Subaru Impreza unterstellen.

Unter der Crossfire-Motorhaube arbeiten für den US-Markt in Zukunft drei Motorisierungen. Dort wird die Limousine mit einem 2,7-Liter-V6 mit 190 PS und 298 Nm Drehmoment sowie einem Vierzylinder mit 2,4 Liter Hubraum mit 172 PS und 222 Nm angeboten werden. Topmotor im Sebring wird ein 3,5-Liter-V6 mit 235 PS und 339 Nm. Dieser ist serienmäßig mit einer Sechsgangautomatik gekoppelt, der Vierzylinder und der kleine V6 tragen einen Viergang-Automaten, die alle ihre Kraft auf die Vorderachse übertragen. In Deutschland wird die Motorenpalette – derzeit gibt es die Limousine nur mit dem 2,7-Liter-V6 – um einen 2,0-Liter-Turbodiesel mit 140 PS Leistung und 320 Nm Drehmoment erweitert.

Verzögert wird der Sebring von Scheibenbremsen vorn und an der Hinterachse je nach Motorisierung von Scheiben- oder Trommelbremsen. Das Kofferraumvolumen des 4,84 Meter langen, 1,80 Meter breiten und 1,50 Meter hohen Sebring geben die Amerikaner mit 390 Liter an. Eine geteilt umlegbare Rückbank bietet bei Bedarf zusätzlichen Stauraum. Der Radstand soll 2,77 Meter betragen. Bei den Rädern kommen je nach Variante Pneus zwischen 16 und 18 Zoll Durchmesser zum Einsatz. Das Topmodell trägt Pneus im Format 215/55, die auf 7x18 Zoll großen, verchromten Aluminiumfelgen aufgezogen sind.

Zur Serienausstattung des Sebring gehören unter anderem Fahrer- und Beifahrerairbags, Seiten- und Windowairbags, ABS, eine Servolenkung, Tagfahrlicht, Reifendruckkontrolle sowie ein schlüsselloses Fahrberechtigungssystem. ESP und eine Traktionskontrolle sind optional zu haben.

Für Komfort sorgen ein Radio mit einer 20 GB-Festplatte, ein Satelittennavigationssystem mit TV-Funktion, elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage sowie beheizte Frontsitze. Weiterhin zu haben sind kühl- und beheizbare Cupholder, beheizbare Rücksitze sowie eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

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