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Chrysler setzt auf Weltmarkt

Foto: Chrysler

Der verlustreiche US-Autobauer Chrysler setzt für seine Sanierung verstärkt auf internationales Wachstum. Der Absatz außerhalb Nordamerikas solle in weniger als fünf Jahren verdoppelt werden, kündigte Chrysler-Chef Robert Nardelli am Sonntag (13.1.) auf der Autoshow in Detroit an.

14.01.2008

"Wir haben noch jede Menge Platz für globales Wachstum."

Im vergangenen Jahr hatte der drittgrößte US-Hersteller seinen Absatz außerhalb Nordamerikas um 15 Prozent auf rund 238.000 Wagen gesteigert. Damit verkauft Chrysler bisher weniger als zehn Prozent seiner Autos abseits des Heimatmarktes.

Chrysler wolle so schnell wie möglich mit Partnern auch Kleinwagen in Europa anbieten, sagte Chrysler-Präsident Tom LaSorda. "Das dauert aber noch ein paar Jahre". Ein Ausbau der bestehenden Kooperationen mit asiatischen Partnern wie Chery in China und Nissan in Japan sei grundsätzlich möglich.

Auf eine konkrete Absatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr will sich Chrysler nicht festlegen. Die Verkäufe an Privatkunden sollen 2008 mindestens stabil bleiben oder leicht steigen, dagegen werde das Flottengeschäft sinken. In 2007 hatte Chrysler weltweit 2,68 Millionen Autos verkauft - rund ein Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nardelli geht früheren Berichten zufolge für das vergangene Jahr von einem Verlust bei Chrysler von mindestens 1,6 Milliarden Dollar (knapp 1,1 Mrd Euro) aus. Als privates Unternehmen ist Chrysler nach dem Verkauf durch Daimler nicht mehr zur Vorlage von Geschäftszahlen verpflichtet.

Chrysler war im vergangenen Sommer vom deutschen Daimler-Konzern mehrheitlich an den US-Finanzinvestor Cerberus verkauft worden. Seither würden Entscheidungen bei Chrysler deutlich schneller getroffen, sagte LaSorda, der zu Daimler-Zeiten Chrysler-Chef war. "Das ist ein großer Unterschied."

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