Chrysler Voyager

Family-Affairs

Foto: Chrysler 17 Bilder

Während Ford und GM sich zunehmend aus dem US-Van-Segment  verabschieden, schickt Chrysler den Voyager in eine weitere Runde. Der komplett neu gezeichnete Familientransporter feiert seine Premiere auf der Detroit Motor Show.

Der Voyager wird wie schon seine Vorgänger wieder in zwei Versionen angeboten - als Voyager mit einer Länge von 4,80 Meter und mit 5,10 Meter als Grand Voyager. Die neue Formensprache in Stile des 300C tragen dabei beide. Das Gesicht prägen so der große Kühlergrill mit den vier verchromten Querlamellen und dem oben angesetzen Chrysler-Logo. Flankierend kommen Klarglasscheinwerfer mit außenliegenden Tränensäcken und seitlich integrierten Blinkern zum Einsatz. Der bullige untere Teil der Schürze wird von einer Chromspange, einem dreigeteilten Lufteinlass und Höhlen für die Nebelscheinwerfer geziert.

Die Flanken geben sich Van typisch unspektakulär und geradlinig. Am Heck zeigt der neue Voyager mehr Eck - kantige Klarglasrückleuchten trennen die D-Säule von der bulligen Schürze. Die Keckklappe an sich präsentiert sich flächig. Eine verchromte Griffleiste setzt das Highlight. Die Dachkante trägt Spoiler.

Variabler Innenraum

Wichtiger als die Optik sind Van-Kunden aber innere Werte. Hier bietet der neue Voyager sieben Sitze, die sich in zwei Einzelsitze in der ersten und zweiten Reihe und einer Dreierbank in der dritten Reihe verteilen. Die hinteren Sitzreihen lassen sich dabei per Knopfdruck falten und im Fahrzeugboden verstauen. Die Einzelsitze hinten lassen sich zudem um 180 Grad drehen und so zusammen mit einem Mitteltisch zu einem veritablen Konferrenzraum konfigurieren. Wer nicht konferieren, sondern sich nur berieseln lassen will, finden Entspannung vor zwei aus der Decke klappbaren Flachbildschirmen, die von DVD-Playern gespeist werden. Für Wohlfühlklima sorgt eine Drei-Zonen-Klimaanlage.

Damit dem Fahrzeugführer dabei nicht entgeht, was seine Hinterbänkler treiben, lässt sich aus dem Dach ein zusätzlicher Innenspiegel abklappen. Der Fahrer selbst sieht sich mit einem auf dem Armaturenbrett positionierten Wählhebel für die Automatik und einer blockigen Mittelkonsole konfrontiert. Diese beinhaltet den Navibildschirm, Lüftungselemente, die Analoguhr, das Radio sowie nahezu alle Bedienelemente. Die Grundinformationsversorgung übernehmen vier Rundinstrumente hinter dem Dreispeichenlenbkrad mit Bedientasten.

Stauraum in jeder Lücke

Artgerecht zeigt sich auch die Anzahl und Verteilung von Staufächern. zwischen den Fahrersitzen können in Schubfächern und Getränkehalter Reiseproviant und Reiseuntensilien bunkern. Auch sonst herrscht an Ablagen kein Mangel. Großzügig ist auch der Zugang zum Fond geregelt, bieten doch gleich zwei Schiebetüren freie Passage. Eine Dachreling greift sich bei Bedarf sperrige Güter.

Motorisiert ist der Voyager für den US-Markt mit einem Vierliter-V6-Motor. Andere Antriebsstränge wurden noch nicht kommuniziert, werden aber mit Sicherheit folgen. Auch eine Variante mit Allradantrieb wird noch nachgeschoben.

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