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Chrysler

Weniger Händler

Foto: Daimler-Chrysler

Chrysler will sein US-Händlernetz drastisch straffen. Damit nimmt Chrysler-Chef Dieter Zetsche die letzte Stufe der Sanierung der US-Tochter von Daimler-Chrysler in Angriff.

Das berichtet die "Financial Times Deutschland". Chrysler hat in den USA knapp 4.200 Händler. Es sei kein "radikaler Bruch" geplant, die Veränderungen würden mit Händlern ausgearbeitet werden. Man wolle die Händler zu "Zusammenschlüssen oder auch Übernahmen" bewegen. Um wie viel das Netz verringert wird, ließ der Manager offen.

Gleichzeitig wolle man mit der unter den Händlern verbreiteten Meinung aufräumen, Chrysler-Autos würden sich nur mit hohen Rabatten verkaufen lassen. Man versuche, die neuen Fahrzeuge mit niedrigeren Listenpreisen und dadurch auch niedrigeren Rabatten einzuführen. Dies erfordere Umdenken der Verkaufsmannschaft, sie müsse von nun an andere Argumente im Verkaufsgeschäft anbringen, so der Chrysler-Chef gegenüber der "Financial Times Deutschland" weiter.

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