Citroen Airscape

French Open

Foto: Citroen 5 Bilder

Auf der IAA in Frankfurt wird Citroen seine Interpretation einer "großen Cabriolets" präsentieren. Die Konzept-Studie C5 Airscape bietet vier Personen Platz und beruhigt außerdem deren ökologisches Gewissen.

So ist der 205 PS starke 2,7-Liter V6 HDi-Motor mit Partikelfilter (440 Nm Drehmoment bei 1.900/min.) an ein "Urban Hybrid System" gekoppelt.

Dieses System besteht aus einem umgekehrten Starter-Generator und diversen Superkondensatoren, in denen kurzfristig große Energiemengen gespeichert werden können. Sinkt das Tempo des Autos unter sechs km/h und betätigt der Fahrer die Bremse, so wird der Motor abgeschaltet. Dadurch soll im Gesamtverbrauch die CO2-Emissionen um rund 24g/km reduziert werden.

Boost-Funktion für Mehr-Power

Sobald der Fahrer den Fuß von der Bremse nimmt, startet der Motor automatisch. Des Weiteren wird das Bordnetz mit der Energie gespeist, die beim Bremsen des Modells zurückgewonnen wurde - für eine kurzfristige Mehr-Power beim Drehmoment sorgt eine Boost-Funktion.

Die Motorkraft bringt die Studie über eine Sechsstufen-Automatik auf die Straße, wobei die Franzosen eine neu entwickelte Antischlupfregelung "Snow Motion" verbaut haben. Diese soll bei verminderter Haftung die Traktion verbessern und in Kombination mit Winterreifen einem Allradantrieb gleichkommen.

Musclecar modern

Optisch präsentiert sich der C5 Airscape ganz im Zeichen der Marke. Superprominent macht sich der Doppelpfeil in der bulligen Front breit. Die grimmigen Scheinwerfer sind weit in die Kotflügel gezogen, der riesige Kühlerschlund wird von den Nebelscheinwerfern im unteren Bereich flankiert. Weiter oben macht eine konturierte und gewölbte Motorhaube den massig-eleganten Auftritt im Stile eines modernen Musclecars perfekt. Unspektakulär zeigt sich hingegen das breite Heck mit Kofferraumdeckel-Spoiler und verchromten Endrohren. Breit ausgestellte Radläufe mit 19 Zöllern sowie eine Sicke, die die Fensterlinie begleitet, zeichnen wiederum die Seitenansicht aus - unterstrichen, durch die coupéhafte Dachlinie.

Stoffdach-Optik

Hier liegt der Clou des Cabrio. Bei geschlossenem Dach sorgt ein verglastes Oberteil für mehr Licht im Innenraum, die Textil-Optik soll an ein Stoffverdeck klassischer Cabrios erinnern. Das Dach besteht jedoch komplett aus Carbon-Faserverbund und soll sich "auf sehr einfache Art und Weise" per Knopfdruck und ohne weitere Handgriffe einfahren lassen, so Citroen. Dabei müsste noch nicht einmal das Oberteil des Staufachs im Kofferraum geöffnet werden. Nähere Angaben zur Mechanik gibt Citroen derzeit nicht preis. Auch in Sachen Innenraum hält sich der Hersteller bedeckt. Ledersitze erwarten die Passagiere ebenso wie Chromapplikationen. Auf dem Lenkrad mit feststehender Nabe sind die Bedienelemente für die wichtigsten Komfortfunktionen und Fahrhilfen untergebracht. Auch die ergonomisch angeordneten Instrumente sollen zum Komfort für den Fahrer beitragen. Weitere Angaben zu möglicher Serienproduktion machte Citroen nicht.

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