Citroen C1

Kleinwagen hoch drei

Foto: Citroen 17 Bilder

Mit dem auf dem Genfer Auto Salon präsentierten C1 komplettiert Citroen die Kleinwagenbaureihen. Der jüngste Spross der Franzosen ist einer der baugleichen Drillinge neben Peugeot 107 und Toyota Aygo, die von allen drei Herstellern gemeinsam entwickelt und gebaut werden.

Als Stadtwagen konzipiert ist der C1 (Länge: 3,40 Meter, Breite: 1,60 Meter, Höhe: 1,50 Meter) als Drei- und Fünftürer erhältlich. Optisch lehnt er sich mit seinen kürzen Überhängen, der stark gewölbten Motorhaube und den hoch in den Kotflügeln sitzenden Schweinwerfer an die Citroen-Design-Sprache an. Das Heck erweckt den Eindruck - besonders durch die transparenten Heckleuchten - als sei es komplett durchsichtig.

Im Inneren fällt sofort das peppig gestaltete Cockpit mit dem großen Tacho und einem kreisrunden (optinalen) "Ausleger“ mit Drehzahlmesser ins Auge. Auch das Heizungselement in der Mitte verdient Beachtung. Hat der Fahrer die Heizung eingeschaltet, leuchtet das transparente Bedienfeld orange auf.

In Sachen Farben und Materialien hält Citroen je nach Ausstattungsvariante Stoff oder Velours bereit, grundsätzlich gibt die Türverkleidung jedoch die Wagenfarbe wieder, von der die Franzosen acht zur Auswahl stellen. Neben Gelb, Rot und Weiß stehen noch fünf Metallic-Lackierungen (Argon-Blau, Dama-Blau, Caldera-Schwarz, Carlinite-Grau und Gallium-Weiß) zur Auswahl.

Bei einem Radstand von 2,34 Meter sollen vier erwachsene Passagiere im C1 ausreichend Platz finden. Für deren Gepäck stehen 139 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Gegebenenfalls lässt sich dies durch Umklappen der Rücksitzbank (50:50) auf 751 Liter beim Fünftürer und 712 Liter bei Dreitürer erweitern. Unter dem Kofferraumboden ist ein vollwertiges Reserverad verstaut.

Für die passive Sicherheit der Reisenden sorgen serienmäßig Fahrer- und Beifahrer-Airbags, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer und eine Isofix-Kindersitzbefestigung. Nach Citroen-Angaben gibt die Lenksäule im Crash-Fall 73 Millimeter nach, um den Aufprall auf das Lenkrad zu minimieren.

Erst im zweiten Ausstattungsniveau sind auch Seitenairbags ab Werk verbaut, gegen einige Extra-Euro gibt es zudem zwei Vorhang-Airbags für die Front- und Heckpassagiere.

In Sachen aktiver Sicherheit wartet der Citroen C1 mit ABS und integrierter elektronischer Bremskraftverteilung auf. Außerdem stabilisiert das CSC-System (Corner Stability Control) bei Bremsmanövern in der Kurve die Fahrtrichtung. Für entsprechende Verzögerung sorgen an den Vorderrädern innenbelüftete Bremsscheiben, an der Hinterachse Trommelbremsen. Diese sind hinter 14 Zoll großen Rädern mit 155/60er-Bereifung versteckt.

Für das Fortkommen sorgen im C1 zwei Motoren. Der 1.0i-Benziner mit 68 PS kommt aus dem Hause Toyota und kann wahlweise mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe oder den automatisierten Schaltgetriebe Senso-Drive mit ebenfalls fünf Gängen gekoppelt werden. Dem Dreizylinder steht ein maximales Drehmoment von 93 Nm bei 3.600/min. zur Verfügung. Er ist nach der Abgasnorm Euro 4 eingestuft und soll sich im Durchschnitt mit 4,6 Liter pro 100 Kilometer begnügen.

Auf der Dieselseite steht ein 1,4 Liter großer HDI-Motor, der 54 PS und ein maximales Drehmoment von 130 Nm bei 1.750 min. entwickelt. Er begnügt sich nach Citroen-Angaben mit 4,1 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Die Preisliste soll bei 8.500 Euro beginnen.

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