Conti

Bluten für den Erfolg

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Der Autozulieferer Continental schließt nach der Übernahme von VDO Standortschließungen auch in Deutschland nicht aus. "Natürlich werden wir uns auch die Standorte anschauen und sehen, ob wir da zu viele haben", sagte Conti-Chef Manfred Wennemer am Mittwoch (5.12.) am einstigen Siemens-VDO-Sitz in Regensburg.

"Das kann auch Deutschland betreffen. Es gibt da keine Heiligen Kühe." Dabei stehe der VDO-Standort Regensburg vorerst aber nicht zur Disposition. Die beiden neuen Conti-Divisionen Power Systems (Antiebssysteme) und Interior (Fahrzeugelektronik), in denen weite Teile von Siemens VDO aufgehen, sollen hier ihre Zentrale haben.

Einen Personalabbau schloss Wennemer im Zuge der Integration von VDO weiter nicht aus. Bisher kursierende Zahlen über einen möglichen Stellenabbau seien aber reine Spekulation. "Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr die großen Integrationsschritte zumindest angekündigt haben", sagte Wennemer. Für die Mitarbeiter solle schnell Klarheit über die Zukunft geschaffen werden.

Der Konzern aus Hannover hatte VDO für 11,4 Milliarden Euro übernommen. Wennemer sagte, Continental wolle bis zum Jahr 2015 zu den führenden drei Autozulieferern der Welt aufsteigen.

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