Conti-Kauf Phoenix mit Gewinnsprung

Der Automobilzulieferer Phoenix hat im 1. Halbjahr 2004 operativ einen Gewinnsprung verzeichnet. Bis Ende Juni kletterte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verglichen mit der Vorjahresperiode um 46 Prozent auf 33,9 Millionen Euro.

Die Phoenix AG, die voraussichtlich von Continental in Hannover übernommen wird, gab am Mittwoch (11.8.) in Hamburg einen verhalten optimistischen Ausblick auf das Restjahr. Der bereinigte Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 7,6 Prozent auf 509,6 Millionen Euro.

Die EBIT-Rendite erhöhte sich auf 6,7 Prozent (Vorjahreszeitraum: 4,9 Prozent). Der Überschuss im ersten Halbjahr habe sich mit 19,2 Millionen Euro fast vervierfacht. Die Nettoverschuldung sei um ungefähr ein Viertel auf 272,4 Millionen Euro zurückgegangen. Phoenix geht für das 2. Halbjahr von einem deutlich besseren Umsatz und Ergebnis als im vergangenen Jahr aus, sieht sich jedoch in einer starken Abhängigkeit von Rohstoffpreisen und Wechselkursen.

Die Genehmigung der EU-Kommission für die Übernahme durch Continental wird spätestens für Oktober erwartet. Die Aktionäre sollen voraussichtlich im Dezember ihre endgültige Zustimmung geben. Continental kann über 75,96 Prozent der Aktien verfügen. Der Konkurrent hatte ein Angebot von 15 Euro je Aktie gemacht.

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