Conti

Problem-Bericht drückt Kurs

Foto: Continental

Die Aktie des Autozulieferers Continental ist am Donnerstag (13.3.) nach einem Bericht über Probleme bei der Integration der früheren Siemens-Sparte VDO eingebrochen. Conti wies den Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" allerdings zurück.

Finanzvorstand Alan Hippe sagte, es bleibe dabei, dass Conti 2008 und 2009 mit Integrations- und Restrukturierungskosten im "unteren dreistelligen Millionenbereich" rechne. Conti hatte VDO im vergangenen Jahr für rund 11,4 Milliarden Euro übernommen.

Die Aktie von Continental war am Donnerstag eingebrochen. Die
Papiere verloren zwischenzeitlich 7,72 Prozent auf 52,38 Euro und waren damit größter Verlierer im Deutschen Aktienindex DAX.

Die Zeitung berichtete, der Conti-Vorstand habe bei der neuen Sparte Powertrain, die auf Systemlösungen rund um den Antriebsstrang spezialisiert ist, einen wesentlich größeren Restrukturierungsbedarf ausgemacht als beim VDO-Kauf absehbar gewesen sei. Derzeit werde mit Hochdruck an einem Plan gearbeitet, die Sparte wieder auf Vordermann zu bringen, hieß es. Conti fühle sich offenbar von Siemens über die Probleme im Vorfeld nicht ausreichend informiert. Powertrain habe nicht nur Aufträge angenommen, die nicht kostendeckend seien, sondern kämpfe auch mit Problemen bei der Produktivität und Liefertreue.

Hippe sagte, Powertrain sei der Bereich, bei dem Continental die meisten "Hausaufgaben" machen müsse. Dies sei aber bekannt. "Wenn wir größere Abweichungen hätten, würden wir mit Siemens reden. Das tun wir aber nicht." Hippe verwies auf Aussagen von Powertrain-Chef und Conti-Vorstandsmitglied Karl-Thomas Neumann, dass es in dem Bereich operative Probleme gebe. Es gebe aber keine neuen Pläne.

Hippe sagte zudem, der Conti-Konzern sei besser ins Jahr gestartet als erwartet. Umsatz und Ergebnis lägen über den Vorjahreswerten. Einzelheiten nannte er nicht.

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