Conti

Proteste gegen Stellenabbau

Mehr als 3.000 Beschäftigte des Autozulieferers Continental haben am Mittwoch (23.11.) nach Gewerkschaftsangaben gegen die Schließung der Pkw-Reifenproduktion in Hannover-Stöcken protestiert.

Auf einer Betriebsversammlung forderte IG BCE-Vorstandsmitglied Werner Bischoff Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Ansonsten werde die Gewerkschaft keinen tariflichen Öffnungsklauseln bei Conti mehr zustimmen. Von der Schließung des Pkw-Reifenwerks sind 320 Beschäftigte betroffen.

Im Anschluss an die Betriebsversammlung war eine Protestaktion vor der Conti-Zentrale geplant. Das Unternehmen hatte am Dienstag angekündigt, die Pkw-Reifenproduktion an dem Traditionsstandort bis Ende 2006 stillzulegen. Als Begründung wurde genannt, das Wachstum in der Reifensparte sei geringer ausgefallen als erwartet. Die Produktion in Hannover sei die kleinste und insgesamt auch die teuerste.

Bischoff, der auch stellvertretender Conti-Aufsichtsratsvorsitzender ist, warf Wennemer vor, dieser nehme seine soziale Verantwortung nicht mehr wahr. Bischoff sieht nun langfristig den gesamten Conti-Standort Stöcken mit rund 3.700 Beschäftigten in Gefahr.

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