Schaeffler
Reifenproduktion
Reifenproduktion
Reifenproduktion 20 Bilder

Conti/Schaeffler

Zulieferer zögern Fusion hinaus

Der Autozulieferer Continental und sein Großaktionär Schaeffler streben laut einem Zeitungsbericht in absehbarer Zeit keine Verschmelzung beider Unternehmen an.

Das gehe aus dem rechtlich verbindlichen Wertpapierprospekt für Anleger zur Kapitalerhöhung hervor, berichtet das "Handelsblatt" in der Montagausgabe (11.1.). Die Aufsichtsbehörde BaFin wolle das Papier informierten Kreisen zufolge am Montag genehmigen.

Mehr Zusammenarbeit auf Projektebene

In den kommenden zwölf Monaten sei keine Fusion geplant, konkretisierten Aufsichtsratskreise von Continental laut "Handelsblatt" den Zeitrahmen. Am vergangenen Mittwoch hatte Contis Aufsichtsrat eine Kapitalerhöhung in Höhe von gut einer Milliarde Euro beschlossen. Die 31 Millionen neuen Aktien übernimmt ein Bankenkonsortium im Auftrag von institutionellen Investoren.

Dem Wertpapierprospekt zufolge wollen die beiden Zulieferer bei konkreten Projekten im Bereich Powertrain zusammenarbeiten, hieß es. Dabei geht es um Systeme und Komponenten für Motoren und Getriebe. Im Spätsommer vergangenen Jahres hatte Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger in Contis Kontrollgremium ein Konzept vorgestellt, dass
die Autozuliefer-Sparten beider Unternehmen unter dem Dach einer neuen Holding bündeln und die Schulden neu verteilen sollte.

Zur Startseite
Verkehr Verkehr Kapitalerhöhung Continental beschafft sich frisches Geld

Nach einer langen Hängepartie macht der hoch verschuldete Autozulieferer...

Mehr zum Thema Autozulieferer
TechnikProfi_2017_02_03_08
Politik & Wirtschaft
7/2019, Elektroauto Symbolbild
Tech & Zukunft
VW ID.3 Fahrbericht
Tech & Zukunft