Conti

Standorte bündeln

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Nach der milliardenschweren Übernahme der früheren Siemens-Sparte VDO schließt der Autozulieferer Continental die Zusammenlegung von Fabrikstandorten nicht aus.

"Wir haben weltweit 200 Standorte in 36 Ländern. Sicherlich benötigen wir nicht alle Standorte, dort muss man Dinge zusammenlegen und damit die Auslastung in den einzelnen Werken verbessern", sagte Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer der "WirtschaftsWoche".

Welche Werke betroffen sind, sagte Wennemer nicht. "Das lässt sich so pauschal nicht sagen, aber ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wir produzieren Airbags in Regensburg und Ingolstadt, in Amerika, China und Südamerika. Jetzt schauen wir: Wer sind die Wettbewerbsfähigsten. Da werden wir dann Airbags produzieren."

Das heiße nicht, dass es automatisch zur Schließung von Werken komme, aber auszuschließen sei dies ebenso wenig. Als Zeitraum nannte der Conti-Chef die kommenden drei bis fünf Jahre. Langfristig zeigte sich Wennemer optimistisch, die Zahl der Beschäftigten steigern zu können. Nach der VDO-Übernahme hatte Wennemer angekündigt 2.500 Stellen streichen zu wollen.

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