Conti-Übernahme

Schaeffler setzt Übernahmeangebot um

Foto: Continental

Der Schaeffler-Konzern hat am Donnerstag (8.1.) das Übernahmeangebot an die Aktionäre des Autozulieferers Continental umgesetzt. Sie erhalten 75 Euro je Anteilsschein.

Der Kurs der Conti-Aktie stieg am Donnerstag zeitweise um mehr als acht Prozent auf knapp 32 Euro. Der Vollzug des Übernahmeangebots sei ein "immenser Vorgang", sagte Schaeffler-Sprecher Detlef Sieverdingbeck in Herzogenaurach. Schließlich müssten Hunderte von Depotbanken in Deutschland einbezogen werden. Schaeffler stelle dabei sicher, dass die Stimmrechtsanteile an Conti die Schwelle von 49,99 Prozent nicht überschritten. Dies sieht die Investorenvereinbarung vor, die die beiden Unternehmen nach einem Übernahmekampf ausgehandelt hatten.


Bereits seit Tagen reicht Schaeffler deshalb Conti-Aktien an Finanzinstitute weiter. Dem fränkischen Familienunternehmen waren im Zuge des Übernahmeangebots 82 Prozent der Anteile angedient worden, 8 Prozent hielt es bereits. Die Herzogenauracher müssen deshalb rund 40
Prozent der Aktien weiterreichen.

Die Schaeffler-Gruppe hatte sich im Sommer 2008 eine Übernahmeschlacht mit dem Conti-Management geliefert, an deren Ende die Franken die Hannoveraner zu einer umfassenden Zusammenarbeit drängen konnten. Schaeffler hatte für die Übernahme milliardenschwere Kredite ausgehandelt. Am Markt wurde deshalb darüber spekuliert, dass Schaeffler angesichts der Finanz- und Autokrise Probleme bei der Finanzierung des Conti-Deals bekommen könnte. Schaeffler hatte dagegen stets betont, die Finanzierung stehe. Sowohl Schaeffler als auch Conti sind hoch verschuldet.

In der Investorenvereinbarung hatte Schaeffler Mitte August zugesagt, das Engagement bei Conti innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,99 Prozent zu
beschränken.

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