Conti verdient kräftig

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Der Autozulieferer Continental bleibt auf Erfolgskurs. 2004 betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erstmals in der Unternehmensgeschichte mehr als eine Milliarde Euro, trotz der Kosten für die Schließung der Reifenproduktion im US-Werk Mayfield. Das sagte Conti-Chef Manfred Wennemer am Montagabend (31.1.) in Hannover.

Eine genauere Zahl nannte Wennemer nicht. 2003 lag das EBIT - für Conti die zentrale Kennziffer - bei 855 Millionen Euro. Der Umsatz stieg 2004 nach vorläufigen Zahlen auf rund 12,5 (11,5) Milliarden Euro. Wennemer sagte erneut, Conti überlege, für 2004 die Dividende anzuheben. 2003 lag diese bei 0,52 Euro je Aktie.

Wennemer bekräftigte, im laufenden Jahr peile Conti neue Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn an. Beim Umsatz gehe er davon aus, dass dieser infolge der Übernahme des Hamburger Wettbewerbers Phoenix um rund eine Milliarde Euro steigen werde. Im verlustreichen US-Reifengeschäft wolle das Unternehmen im vierten Quartal 2005 wieder schwarze Zahlen schreiben. Zur Höhe der Verluste machte Wennemer keine Angaben. Die Schließung der Reifenproduktion in Mayfield führt früheren Angaben zufolge zu einer Sonderbelastung von rund 120 Millionen Euro. Conti sei es 2004 gelungen, höhere Rohstoffpreise von insgesamt rund 100 Millionen Euro an die Kunden weiterzugeben. "Wir erwarten, dass uns das auch 2005 gelingt," sagte Wennemer.

Conti-Finanzvorstand Alan Hippe sagte, er sehe bei der Aktie mittelfristig Potenzial für ein weiteres Kurswachstum von 40 Prozent. Personalchef Thomas Sattelberger wies darauf hin, dass an jedem dritten deutschen Conti-Standort die Beschäftigten inzwischen 39 oder mehr Stunden in der Woche arbeiteten. Dieser Kurs solle fortgesetzt werden, um wettbewerbsfähig zu produzieren.

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