Conti-Werker

Stöcken soll bleiben

Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Reifenherstellers Continental wollen im Aufsichtsrat darauf dringen, dass die Schließung des Pkw-Reifenwerks in Stöcken rückgängig gemacht wird.

"Es wird einen Antrag der Arbeitnehmervertreter geben, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen", sagte IG-BCE-Vorstandsmitglied Werner Bischoff in einem Interview der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse".

Man werde Konzernchef Manfred Wennemer auffordern, von seiner radikalen Strategie Abstand zu nehmen, versicherte Bischoff, der auch stellvertretender Vorsitzender des Conti-Aufsichtsrats ist. Er befürchtet, durch die aktuelle Diskussion um den Arbeitsplatzabbau bei Conti einen bedeutenden Imageschaden. Es sei wichtig, dass ein Unternehmen nicht in einem schlechten Licht erscheine. "Wir laufen Gefahr, dass der Name Continental beschädigt wird", sagte Bischoff. Er hoffe darauf, dass Conti die Entscheidung, das Pkw-Reifenwerk zu schließen, rückgängig mache. Zu Konzernchef Wennemer sagte Bischoff: "Ich erwarte, dass jemand in seiner Position mehr soziale Verantwortung übernimmt als er es getan hat."

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