Continental

Autozulieferer rutscht in die roten Zahlen

Foto: Continental

Der Autozulieferer Continental ist im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich lag das Konzernergebnis 2008 bei minus 1,12 Milliarden Euro, wie die Conti am Donnerstag (19.2) in Hannover mitteilte.

Dies lag vor allem an einer Milliarden-Abschreibung im Zuge der Übernahme der Siemens-Tochter VDO. Im Jahr 2007 hatte das Ergebnis noch bei plus 1,02 Milliarden Euro gelegen. Angesichts der Krise in der Autoindustrie rechnet Conti im laufenden Jahr mit "erheblichen Restrukturierungsmaßnahmen".

Schuldenabbau hat Priorität

Das Ergebnis bereinigt um Sondereffekte stieg 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro. Der Umsatz erhöhte sich vor allem wegen der VDO-Übernahme um fast 46 Prozent auf 24,2 Milliarden Euro. Die Netto-Finanzschulden verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2007 um rund 373 Millionen Euro auf rund 10,5 Milliarden Euro. Der Schuldenabbau habe weiter oberste Priorität, hieß es.

Conti-Zukunft noch offen

Die Zukunft der Conti ist derzeit offen. Die fränkische Schaeffler-Gruppe, die Conti übernommen hatte, ist schwer angeschlagen und bittet um Staatshilfen.

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