Continental

Neumann folgt Wennemer

Foto: dpa

Karl-Thomas Neumann, bisher Technik-Vorstand des Autozulieferers Continental, wird neuer Konzernchef. Das teilte das Unternehmen am Samstag (23.8.) nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Damit folgt der 47-Jährige dem bisherigen Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer nach, der den Chefsessel Ende August räumt.

Wennemer hatte seinen Rücktritt nach dem Einstieg des fränkischen Familienunternehmens Schaeffler bei dem DAX-Konzern Continental angekündigt. Neumann hat damit das interne Rennen gegen den amtierenden Finanzvorstand und Chef des Reifengeschäfts, Alan Hippe, gewonnen, dem ebenfalls Chancen auf den Chefposten zugesprochen wurden. Im Gegensatz zu Neumann soll Hippe allerdings im Abwehrkampf gegen Schaeffler enger an Wennemers Seite gestanden haben. 

Hippe soll nun die neugeschaffene Stelle des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden übernehmen. Von Oktober an soll der 41 Jahre alte Hippe zudem für die Division Conti-Tech verantwortlich zeichnen. Dann geht der bisherige Bereichsvorstand Gerhard Lerch in den Ruhestand.

Neumann startete seine Karriere bei Continetal im Oktober 2004 als Vorstandsmitglied. Er übernahm den umsatzstarken Geschäftsbereich der elektronischen Systeme für Fahrzeuge - Automotive Systems. Später kamen die Sektoren Chassis & Safety (Fahrwerk und Bremsen) und Powertrain (Antriebstechnik) dazu.

Neumann kommt aus Twistringen im Landkreis Diepholz in Niedersachsen, wo er am 1.4.1961 geboren wurde. Er studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Dortmund und promovierte 1993 an der Universität Duisburg. Zu seinen beruflichen Stationen zählen das Fraunhofer Institut, Motorola in München und Austin/Texas sowie der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg, wo er die Elektronikforschung und konzernweite Strategie leitete.

Hippe wurde am 3. Januar 1967 in Darmstadt geboren and studierte Betriebswirtschaft an den Universitäten Mannheim und Toulon. 1996 schloss er seine Doktorarbeit an der Universität Mainz ab. Nach einer ersten beruflichen Station bei der AVECO Holding in Frankfurt kam er 1998 zum Flughafenbetreiber Fraport. Dort wurde er Leiter des Bereiches Controlling, Finanzen, Rechnungswesen, bevor er 2002 zu Conti wechselte.

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