Copen-Air-Festival von Daihatsu

Foto: Daihatsu 9 Bilder

In Japan schon seit Anfang 2002 auf dem Markt, kommt der pfiffige Faltdach-Roadster Daihatsu Copen ab September auch endlich nach Deutschland.

Smart-Roadster, Peugeot 206 CC, Ford StreetKa und Co. - zieht euch warm an, denn jetzt kommt der Daihatsu Copen. Lange haben die Kunden gebettelt, jetzt endlich hat der deutsche Daihatsu-Importeur ein Einsehen. Ab September darf der zweisitzige Roadster mit dem klappbaren Hardtop à la Mercedes SLK bestellt werden, die Auslieferung beginnt dann im November. Gebaut wird der Copen zu einem Preis von etwa 17.000 Euro dann auch nur auf Bestellung und nur als Rechtslenker, denn selbst auf seinem Heimatmarkt bestehen für das Kompakt-Cabrio lange Wartelisten.

In 11,7 Sekunden von Null auf 100 km/h

Aufgebaut auf einer verkürzten Cuore-Plattform erinnert das Design des Copen mit seinen Rundungen an den Audi TT. Während die Front vom mächtigen Kühlergrill dominiert wird, setzen am Heck die zwei Auspuffendrohre Akzente. Für den Überschlagschutz sorgen ein verstärkter Windschutzscheibenrahmen sowie zwei verchromte Überrollbügel hinter den Sitzen. Ansonsten gibt sich der Japaner schnörkellos.

Für den Antrieb der Vorderräder via Fünfgang-Getriebe sorgt unter der Motorhaube - die wie der Kofferraumdeckel und das Dach aus Aluminium besteht - ein 660 Kubikzentimeter großer Vierzylinder-Sechszehnventiler, der dank Turboaufladung satte 50 kW (68 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 100 Nm bei 3.200/min bereitstellt. Genug um den nur 830 Kilogramm schweren Copen in 11,7 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen und eine Topspeed von 170 km/h zu erreichen. Der Durchschnittsverbrauch soll sich dabei bei rund 6,0 Liter Super auf 100 Kilometer einpendeln.

Ohne Dach und ohne Kofferraum

Auch äußerlich gibt sich der Mini-Roadster kaum größer. Gerade mal 3,395 Meter lang, 1,475 Meter breit und 1,245 Meter hoch, bei einem Radstand von 2.225 Millimeter, ist er der geborene Cityflitzer. Entsprechend heimelich geht es dann auch im sportlich ausgelegten Innenraum zu. Fahrer über 1,80 Meter finden bei den japanischen Platzverhältnissen und geschlossenem Dach allerdings kaum Platz. Unbegrenzte Kopffreiheit bietet sich erst, wenn sich das zweigeteilte Aluminiumdach vom deutschen Zulieferer Webasto elektrohydraulisch in 20 Sekunden in den Kofferraum zusammenfaltet. Der kann dann seiner eigentlichen Aufgabe mangels Platz allerdings nicht mehr nachkommen, schrumpft das Stauvolumen doch von bescheidenen 210 auf vernachlässigbare 14 Liter zusammen.

Dass sich trotz der eingeschränkten Platzverhältnisse nahezu unbeschränkter Fahrspaß einstellt, dafür soll neben dem bis 9.000/min drehenden Turbo-Motörchen auch das knackige Fahrwerk mit seinem 15 Zoll-Leichtmetallfelgen und Reifen der Dimension 165/50 R 15 sorgen. Ein noch strafferes Sportfahrwerk ist optional erhältlich.

Zum Serienumfang des Copen gehören dagegen unter anderem Sportsitze, ein längs- und höhenverstellbares Sportlenkrad, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Klimaanlage, ABS, Fahrer- und Beifahrerairbags, Servolenkung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie ein transparentes Windschott. So gerüstet dürfte der Copen auch in Deutschland seinen Fangemeinde finden.

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