Crashtest VW T5 und Renault Trafic

Beine in Gefahr

Foto: ADAC 5 Bilder

Das größte Verletzungsrisiko für Insassen der Familienbusse VW T5 und Renault Trafic besteht nach einem ADAC-Crashtest in der ersten und letzen Reihe. Insgesamt ist das Gesamtverletzungsrisiko jedoch gering und für Kinder sogar sehr gering.

Zu dieser Erkenntnis kommt der Automobilclub nach einem Frontal-Crashtest mit 64 km/h auf der ADAC-Crash-Anlage. Dabei erwiesen sich beim VW die Knieaufprallzone der Frontinsassen als besonders gefährdet durch starke Deformationen des Fußraums und beim Fahrer zusätzlich durch blockierte Pedale. Mit schwere Verletzungen für die Beine müssen auch ausgewachsene Passagiere in der dritten Sitzreihe rechnen, da sie bei einem Zusammenstoß mit ihren Knien gegen einen Stahlträger der vorderen Sitzbank schlagen können.

Sicherheitsrisiko durch magere Serienausstattung

Etwas besser ergeht es Renault-Insassen bei einem Unfall, auch wenn die Unterschenkel und Füße der vorderen Passagiere und der Mitreisenden in der dritten Sitzreihe am stärksten verletzt werden. Außerdem verkeilte sich die Fahrertür des Trafic so, dass sie nur mit schwerem Gerät geöffnet werden konnte. Ein fehlender Beifahrerairbag in der Serienausstattung setzt den Co-Piloten zusätzlich zu.

Merkwürdig ist die Empfehlung in der Bedienungsanleitung des Franzosen auf der dritten Sitzreihe des Familienbusses keine Kindersitze zu verwenden, dagegen findet sich im Wageninnern kein Hinweis darüber. Bei VW mangelt es an Hinweisen zur Verwendung von rückwärtsgerichteten Kindersitze auf dem Beifahrersitz und zusätzlich lässt sich der Beifahrer-Airbags nicht serienmäßig deaktivieren. Die zur Kontrolle angelegter Gurte dienenden Gurtwarnsummer fehlen bei beiden Fahrzeugen.

Beim Crashtest des ADAC wurde der Zusammenstoß gegen ein gleich großes und gleich schweres Auto simuliert. Dabei trifft das Fahrzeug mit 64 km/h auf der Fahrerseite (40 Prozent Überdeckung) auf eine deformierbare Barriere. Abweichend wurden zusätzlich zu den jeweils zwei üblichen Erwachsenen- und Kinder-Dummies zwei weitere Erwachsenen-Dummies auf den beiden Rücksitzreihen installiert.

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