Cupra E-Racer (2018)

Elektro-Rennwagen mit vier Motoren

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Auto Salon Genf 2018

Der spanische Autobauer Seat hat unter seinem neuen Sport-Label Cupra einen heißen Elektrorennwagen aufgebaut. Der Cupra E-Racer ist bis zu 270 km/h schnell.

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Dass Automobilrennsport elektrisieren kann, weiß man. Seat geht den umgekehrten Weg und elektrisiert einen Rennwagen. Unter dem Label Cupra haben die Spanier den rein elektrisch angetriebenen Cupra E-Racer auf dem Chassis eines herkömmlichen Seat Leon aufgebaut. Über 20.000 Arbeitstunden wurden in den Elektrorenner in Sachen Aufbau investiert.

Das Ergebnis ist der erste elektrisch angetriebene Rennwagen der spanischen VW-Tochter. Der Cupra E-Racer spurtet in 3,2 Sekunden von Null auf 100 km/h. 200 km/h werden nach 8,2 Sekunden erreicht. Zudem sollen bis über 270 km/h in der Spitze drin sein. Und seine E-Motoren drehen bis zu 12.000/min. Der Antrieb des e-Racer bringt es auf eine Dauerleistung von 300 kW (408 PS). Kurzfristig ist auch eine Spitzenleistung von bis zu 500 kW (680 PS) abrufbar.

Als Energiespender dient eine Batterie, die aus 6.072 Zellen zusammengesetzt wurde und die es auf ein Gewicht von rund 450 Kilogramm bringt – rund ein Drittel des Fahrzeuggesamtgewichts. Als Ladezeit gibt Seat 40 Minuten an. Für einen optimalen Schwerpunkt sitzt die Batterie im Fahrzeugboden.

Vier Elektromotoren an der Hinterachse

Angetrieben wird der Cupra E-Racer über vier E-Motoren, die paarweise an den Hinterrädern montiert sind. Das Antriebsmoment fließt über ein Einganggetriebe direkt an die Hinterräder.

Nicht fehlen dürfen aerodynamische Hilfsmittel um zusätzlichen Abtrieb zu generieren. Andererseits sollte der Luftwiderstand reduziert werden. So wurden die konventionellen Rückspiegel durch Rückblickkameras in filigranen Carbonauslegern ersetzt. Deren Bilder werden auf ein Display vor dem Fahrer eingespiegelt.

2018 könnte der E-Racer bei einigen TCR-Rennen an den Start gehen um seine Wettbewerbsfähigkeit zu testen. Für 2019 hofft Seat auf eine reine Elektro-TCR-Rennserie.

Neuester Kommentar

Sehr schöne, markante Linienführung, sauber aufgebaut, überragende Leistung. Bitte in Serie bauen!
Interessant wäre noch etwas mehr Infos über die Akkus zu bekommen. Sind die flüssigkeitsgekühlt wie bei Kreissler aus Österreich oder haben sie einen aktiven Brandschutz wie bei powerinnovation aus Achim bei Bremen? Powerinnovation hat ja auch eine besondere Schnellladetechnik, bei der in 15 Minuten ein 500 PS E-Porsche geladen werden kann. Enercon hier in Aurich hat ja auch so eine Ladetechnik bereits öffentlich hier am EEZ (Energieerlebniszentrum). Bitte mehr Informationen in Zukunft zu den fortschrittlichsten Lade- und Akkutechniken.

Norbert Witte 10. Juni 2018, 20:44 Uhr
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