Dacia investiert in die Zukunft

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Dacia-Chef Christian Esteve spricht mit auto-motor-und-sport.de über den Erfolg der rumänischen Marke in Deutschland, zukünftige Modelle und Synergien mit dem russischen Hersteller AutoVaz.

War der große Erfolg von Dacia auf dem deutschen Markt absehbar?
Esteve: Nein, wir hatten damit nicht gerechnet. Deutschland ist heute mit 25.000 verkauften Einheiten der dritt wichtigste Markt nach Rumänien (120.000) und Frankreich (40.000).

Welche Modelle kommen neu auf den deutschen Markt?
Esteve: Wir bringen 2009 zusätzlich zu Logan Limousine und MPV sowie Sandero den Pickup und den Van (Lieferwagen).

Halten Sie am Dacia-Brand fest, oder werden Sie die Marke irgendwann als Renault laufen lassen?
Esteve: Warum sollten wir? Die Marke hat sich durchgesetzt, sie steht für bezahlbare Autos für Leute, die eigentlich an Autos gar nicht interessiert sind.

Aber in Russland laufen Ihre Autos alls Renault...
Esteve: Nicht nur in Russland, auch in Brasilien und Kolumbien, wo wir eigene Montagewerke unterhalten. Das hat marktspezifische Gründe, bei den Russen kam hinzu, dass sie aus einem gewissen Stolz heraus ein in Rumänien gebautes Auto nicht akzeptieren konnten.

Wie viel haben Sie in Dacia investiert?
Esteve: Bis heute 1,4 Milliarden Euro, 2008-09 kommen nochmals 500 Millionen hinzu. Wir haben gerade den Grundstein für ein neues Testgelände gelegt, haben im Sommer ein Designcenter eröffnet und das Werk in Ploisti ausgebaut.

Renault hat sich inzwischen an AutoVAZ beteiligt – ist der dort gebaute Lade nicht ein ernsthafter Konkurrent für Dacia?
Esteve: Renault hat dadurch recht einfach Zugang zum russischen Markt und dem Zuliefernetz erhalten. Um in Russland Geld zu verdienen, muss man vor Ort produzieren. AvtoVAZ baut jährlich 800.000 Autos, das Ganze bedient einen Riesenmarkt. Und wir sind daran beteiligt.

Wird es Synergien bei den Entwicklungen von Lada und Dacia geben?
Esteve: Definitiv nicht.

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