Dacia pusht Renault

Die rumänische Billigmarke Dacia hat den französischen Renault-Konzern 2005 nach vorne geschleppt. Trotz Einbrüchen bei der Hauptmarke Renault erhöhte der Autobauer den Absatz um 1,7 Prozent auf 2,53 Millionen Autos und überschritt damit erstmals die Marke von 2,5 Millionen Fahrzeugen.

Einem Rückgang um 4,1 Prozent in West- und Mitteleuropa stand dabei ein kräftiges Wachstum um 21,1 Prozent in der übrigen Welt gegenüber. Das teilte die Renault SA am Mittwoch (4.1.) in Paris mit.

Der Absatz der Kernmarke Renault sank um 2,6 Prozent auf knapp 2,25 Millionen Fahrzeuge. In West- und Mitteleuropa ging der Absatz sogar um 4,6 Prozent zurück und der Marktanteil fiel von 10,8 auf 10,3 Prozent. Dazu trugen der Flop des Kleinwagens Modus und das Altern des Erfolgsmodells Mégane bei, das aber das meistverkaufte Auto in Westeuropa bleibt. In der übrigen Welt legte Renault um 11,4 Prozent zu. Dacia steigerte seinen Absatz dank des von Renault entwickelten Billigmodells Logan um 70 Prozent auf 163.723 Fahrzeuge. Die koreanische Marke Samsung wuchs um 40 Prozent auf 119.000 Autos.

Im laufenden Jahr will Renault mit dem neuen Clio auch in West- und Mitteleuropa wieder nach vorn fahren. Regelrechte Wachstumsschübe werden nur in Osteuropa und Übersee erwartet.

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