Dacia

Streik in Rumänien geht weiter

Foto: Dacia

Etwa 9.000 Arbeiter der Renault-Tochter Automobile Dacia haben am Donnerstag (27.3.) auf einer Protestveranstaltung lautstark höhere Löhne für die Autobauer gefordert. Die Dacia-Arbeiter streiken seit Montag, nachdem Lohnverhandlungen mit der Werksleitung gescheitert waren.

An dem Treffen in Mioveni bei Pitesti nahmen auch französische und rumänische Gewerkschafter teil, wie die Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Die Werksleitung hatte zuvor eine Lohnerhöhung um 118 Lei (31 Euro) netto geboten, die Gewerkschaften fordern knapp das Fünffache sowie Gewinnbeteiligung und höheres Oster- und Weihnachtsgeld. Im Schnitt würde die vom Unternehmen angebotene Lohnerhöhung rund zehn Prozent ausmachen.

Ende 2007 verdiente ein rumänischer Autobauer nach Angaben des Statistikamtes im Schnitt umgerechnet etwa 400 Euro monatlich. Die Dacia-Arbeiter wollen weiter streiken, bis sie ihre Forderungen durchsetzen. "Dieser Streik ist kein Witz. Er wird von den französischen Ostern bis zu unseren Ostern (orthodoxe Ostern Ende April) dauern", erklärte ein rumänischer Gewerkschaftsführer. Die durch den Streik bedingten Verluste werden auf zehn Millionen Euro täglich geschätzt. In seinem rumänischen Automobilwerk produziert Renault das Billigauto Dacia Logan. 2007 gingen in Pitesti rund 230.000 Fahrzeuge vom Band. In diesem Jahr soll die Kapazität des Werkes auf 350.000 Einheiten ausgebaut werden.

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