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Rettung aus Fernost

Die koreanischen Anteilseigner des polnischen Autoherstellers Daewoo-FSO haben sich am Montag (29.9.) zu einer Umwandlung ihrer Gesellschafterdarlehen in Aktien bereit erklärt.

Die koreanischen Anteilseigner des polnischen Autoherstellers Daewoo-FSO haben sich am Montag (29.9.) zu einer Umwandlung ihrer Gesellschafterdarlehen in Aktien bereit erklärt. Sie bestanden dabei aber auf die Halbierung der Zahl der Arbeitsplätze in dem Autowerk in Warschau. Das wurde in Warschau nach Gesprächen der Koreaner mit der polnischen Regierung mitgeteilt.

Daewoo-FSO ist mit 600 Millionen Zloty (132 Millionen Euro) bei sechs polnischen Banken und mit 160 Millionen Dollar bei den koreanischen Gläubigern verschuldet. Ein Sanierungsplan sieht die Streichung von bis zu 1.480 der 3.100 Stellen vor. Dazu soll es noch Gespräche mit den Betriebsgewerkschaften geben.

Der stellvertretende Wirtschaftsminister Jacek Piechota sagte im Rundfunk, mit der Einigung sei der Weg für die Suche nach einem neuen Investor frei. Neben anderen Autoherstellern habe die britische MG Rover Interesse an einer Übernahmen signalisiert.

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