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Vertrieb wird ab 2013 eingestellt

Daihatsu wird zum 31. Januar 2013 den Vertrieb seiner Fahrzeuge in Deutschland und Österreich  aufgeben. Hauptursache sind die zu geringen Gewinnmargen aufgrund des starken Yen, wie die Nachrichtenagentur SP-X am Donnerstag (13.1.) berichtete.

Die Fahrzeuge der zum Toyota-Konzern zählende Marke rollen in Japan vom Band. Wegen des starken Yen-Kurses kann Daihatsu seine Modelle in Europa nur zu relativ hohen Preisen und mit niedrigen Gewinnspannen anbieten.

Garantieansprüche und Ersatzteilversorgung sollen sichergestellt werden

Die Modellpalette von Daihatsu umfasst vor allem Klein- und Kompaktwagen wie beispielsweise den Daihatsu Cuore und den Sirion. In Deutschland entschieden sich im vergangenen Jahr 5.300 Käufer für ein Fahrzeug der Toyota-Tochter (Marktanteil 0,2 Prozent), in Europa verkauften sich die Daihatsu-Modelle 2010 rund 18.000 mal.

Die Garantieansprüche als auch die Ersatzteilversorgung sind nach Angabe von Daihatsu auch nach dem Rückzug sichergestellt werden. Demnach will der in Tönisvorst bei Krefeld ansässige Importeur die rund 300 Daihatsu-Händler in Deutschland als Service-Partner weiterhin mit der Abwicklung von Garantiefällen sowie mit Wartungsarbeiten beauftragen.

Neuer Daihatsu-Kleinwagen könnte 2011 debütieren

Daihatsu Deutschland beschäftigt aktuell rund 70 Mitarbeiter. Im Juli vergangenen Jahres wurde bereits die Produktion des Roadsters Copen eingestellt. Der letzte Daihatsu Materia lief Ende September vom Band. Trotz des Rückzugs vom europäischen Markt könnte noch in diesem Jahr ein neuer Kleinwagen die Daihatsu-Modellpalette bereichern.

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